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Ramp Safety


Nicht nur Flugzeuge sondern auch Fahrzeuge verschiedener Firmen befahren das Vorfeld. Oft herrscht ein hektisches Treiben, um die Flugzeuge so rasch als möglich abzufertigen. Dabei ist ein geregelter Ablauf wichtig, damit der Flugbetrieb und die Abfertigung reibungslos funktionieren. 

Ramp Safety Movie

Dieser Film soll einen Beitrag dazu leisten, dass Unfälle und Schadenvorkommnisse künftig vermieden oder zumindest reduziert werden können. Der Flughafenbetreiber, die Flughafen Zürich AG, will die Sicherheit auf dem Vorfeld verbessern. Es ist wichtig, dass Ramp-Mitarbeiter sich der Komplexität ihres Arbeitsumfeldes bewusst sind und wissen,
dass Unfälle leider jedem jederzeit passieren können.

Ramp Safety am Flughafen Zürich

Bodenverkehrsordnung (BVO)

Der gemischte Verkehr von Flug- und Fahrzeugen und Personen auf dem Vorfeld erfordert erhöhte Wachsamkeit. Deshalb gilt nebst dem Schweizerischen Strassenverkehrsgesetz die sogenannte Bodenverkehrsordnung (BVO).

Vorsicht - Kreuzung mit Rollweg
Vorsicht - Kreuzung mit Rollweg

Generell gilt auf dem Vorfeld eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und im Strassentunnel dürfen 50 km/h nicht überschritten werden. Zudem hat ein rollendes Flugzeug immer Vortritt. Zur Durchsetzung der BVO steht der Airport Authority ein Punktesystem zur Verfügung. Bei Missachtung der Vorschriften werden dem Verursacher Punkte erteilt. Das kann bis zum Entzug der Fahrberechtigung führen.

LVP – Low Visibility Procedures für den bodengebundenen Verkehr

Schlechtes Wetter, insbesondere schlechte Sicht, bildet ein erhöhtes Risiko für Vorfälle und Unfälle auf dem Flughafen Zürich. Mit den Low Visibility Procedures (LVP, Schlechtwetter-Verfahren) werden Flugzeuge, Fahrzeuge Personen und Infrastrukturen bei schlechter Sicht speziell geschützt.

Beispielsweise werden bei aktivem LVP Fahrstrassen mit erhöhtem Risiko gesperrt (siehe Ramp Safety Handbuch). Der Airport Manager entscheidet über die Auslösung des Prozesses. Unter der Nummer +41 (0)43 816 21 01 kann jederzeit der Status abgefragt werden.

Verhalten gegenüber Flugzeugen

Allein schon die Grösse eines Flugzeugs macht es schwierig, sein Verhalten richtig einzuschätzen. Zudem ist bei laufenden Triebwerken besondere Vorsicht geboten. Die notwendigen Abstände und Distanzen müssen beachtet werden. Bei frei rollenden Flugzeugen gilt ein Abstand von 200m und vor einem geschleppten Flugzeug ist ein Abstand von 100m einzuhalten.

Nie zwischen einem Follow-Me und einem Flugzeug passieren!

Dockleitsystem
Dockleitsystem

Abfertigung / Turnaround

Gerade bei kurzen Turnaround-Zeiten ist erhöhte Vorsicht geboten. Im Stress werden häufig unbeabsichtigt Fehler gemacht, die zu Unfällen führen können. Bei der Abfertigung verkehren mehrere Fahrzeuge auf dem Standplatz. Hier gilt es aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Bei eingeschaltetem Dockleitsystem ist jegliches Befahren des Standplatzes verboten. Ansonsten wird das Dockleitsystem einen Fehler liefern und das Flugzeug kann nicht wie vorgesehen andocken und Verspätungen sind unausweichlich.

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