Der Flughafen

Skymetro

Die Sicherheitskontrollen werden zentralisiert, die Passagierbahn "Skymetro" erweitert und das Dock B umgebaut. Diese Bauprojekte sind Bestandteile des Projekts "Zürich 2010".



Auch nach der Umsetzung der Massnahmen zur Einführung des Schengener Abkommens per 29. März 2009 werden am Flughafen Zürich weitere Bauarbeiten innerhalb des Projekts «Zurich 2010» vorgenommen.

Als Herzstück innerhalb der Zentralisierung der Sicherheitskontrollen gilt der Neubau des zentralen Sicherheitskontrollgebäudes (SKG) zwischen Check-in 1 und 2. Nach der Inbetriebnahme des SKG profitieren die Reisenden von einem spürbaren Zeit- und Komfortgewinn. Dezentrale Sicherheitskontrollen wird es nur noch in einzelnen Gate-Bereichen geben, wenn transferierende Non-Schengen-Passagiere direkt von Zürich aus weiterfliegen.

Damit verbunden ist die Trennung der Skymetro. Dies, weil nach der Zentralisierung der Sicherheitskontrollen die kontrollierten
(= abfliegende und transferierende) von den nicht kontrollierten
(= ankommenden) Passagieren getrennt transportiert werden müssen.

Um die mit der Trennung verbundene Kapazitätseinbusse auszugleichen, werden die Züge der Skymetro von zwei auf drei Einheiten erweitert. Die zusätzlichen Waggons werden bereits in der Zeit von Juli 2009 bis Mai 2010 geliefert, angehängt und konfiguriert.

Zu Beginn der Bauarbeiten, das heisst von Juli bis Dezember 2009, ist die Kapazität der Skymetro allerdings eingeschränkt. In dieser Zeit werden, analog den erprobten Prozessen für Betriebsunterbrüche, vermehrt Busse für den Ersatzverkehr eingesetzt.