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Zürich 2010

Mit dem Projekt Zürich 2010 hat die Flughafen Zürich AG die Vorgaben des Schengener Abkommens für die Passagierinfrastruktur umgesetzt. Mit dem in der Realisierungsphase stehenden Neubau des Docks B und der Zentralisierung der Sicherheitskontrollen wird gleichzeitig die Qualität und die Nutzerfreundlichkeit des Flughafens für die Passagiere erhöht.

Seit dem 29. März 2009 müssen sich auf dem Flughafen Zürich Flugreisende innerhalb des Schengenraumes keiner Passkontrolle mehr unterziehen. Dafür müssen Reisende, welche auf dem Flughafen Zürich zwischen Schengen- und Nichtschengen-Ländern umsteigen, seit diesem Datum kontrolliert werden. Die dazu notwendigen Infrastruktur- und Prozessanpassungen sind reibungslos umgesetzt worden.

Um den durch die Umsetzung des Schengener Abkommens resultierenden Verlust an Abfertigungskapazität zu kompensieren wird das Dock B neu erstellt. Das neue Dock verfügt über zwei Abfertigungsgeschosse für Schengen- und Non-Schengen Passagiere und bietet Platz für bis zu neun Flugzeuge. Dazu kommen acht Busgates für Flugzeuge, welche auf ohne direkten Zugang zum Dock parkiert werden.

Die flexible Gestaltung des neuen Docks bietet wesentliche Vorteile im operativen Betrieb. Die Rückbauarbeiten haben Anfangs 2009 begonnen und werden das ganze Jahr andauern. Anfangs 2010 beginnt der Neubau, Ende 2011 soll das neue Dock B dem Betrieb übergeben werden.

Mit der Zentralisierung der Sicherheitskontrollen werden alle Passagiere und Mitarbeiter bereits vor dem Eintritt ins Airside Center kontrolliert. Den Passagieren steht damit mehr Zeit für das umfangreiche Einkaufs- und Gastronomieangebot zur Verfügung. Mit der zentralen Sicherheitskontrolle kann die Flughafen Zürich AG zudem die Betriebskosten reduzieren.

Auch für das Sicherheitskontrollgebäude haben die Bauarbeitung mit dem Rückbau der bisherigen Gebäude begonnen. In diesem Zusammenhang sind diverse Läden und Restaurants verlegt worden. Der Neubau des Sicherheitskontrollgebäudes soll ebenfalls Ende 2011 abgeschlossen werden.

Dock B (geplant Ende 2011)

Der Umbau des Dock B ist das Schlüsselprojekt um auch nach der Schengen-Umsetzung den Anspruch des Flughafen Zürich als Qualitätsflughafen weiter etablieren zu können. Nach dem Umbau erlaubt das Dock B eine flexible Abfertigung von Schengen- und Non-Schengen- Flügen auf insgesamt bis zu neun Dockstandplätzen.

Der Warteraum für die Non-Schengen-Passagiere befindetsich auf dem Geschoss G0, derjenige für die Schengen-Passagiere auf dem Geschoss G1. Auf dem Gebäude ist wie bis anhin eine Zuschauerterrasse vorgesehen.

Sicherheitskontrollgebäude (geplant Ende 2011)

Für lokal abfliegende Passagiere ab Zürich werden die Sicherheitskontrollen, die bis anhin dezentral vor den Gates durchgeführt wurden, zukünftig in diesem Neubau zwischen den Check-in Bereichen 1 und 2 sowie dem Airside Center konzentriert.

Neben der Sicherheitskontrollfunktion wird der Neubau auch einen Ausbau von Flächen für attraktive Duty Free Angebote ermöglichen. Der neue Prozessablauf bringt den Passagieren nach dem Passieren der Sicherheitskontrolle mehr Einkaufsmöglichkeiten und eine angenehmere Verweildauer bis zum Abflug.