Chalet Suisse

Die Schweiz ist berühmt für ihren Käse. Wobei es «den» einen Schweizer Käse bei über 450 Sorten gar nicht gibt. Vielmehr präsentiert sich der Schweizer Käse so vielfältig wie Land und Leute. Grund genug, im «Chalet Suisse», das sich der Vielfalt der Schweizer Küche verschrieben hat, auf eine kulinarische Reise durch’s Käseland Schweiz zu gehen: mit einem Chäsplättli, das während «Best of Switzerland» vier regionale Käsespezialitäten vorstellt. Zum Beispiel «Schwyzerkäse», direkt aus dem Herzen der Schweiz. Den «Girenbader Sehnenfladen» aus dem Zürcher Oberland, Simmentaler Alpkäse von den schönsten Alpwiesen im Berner Oberland sowie den «Anderer Traum» von Graubündener Kühen, die ihr Horn noch tragen dürfen.

Entdecken Sie typische Schweizer Käsespezialitäten: Vom 8. Juni bis 8. Juli im Chalet Suisse – im Level 2 des Airside Centers.

Probieren Sie unsere Rezepte aus:
Birchermuesli (PDF)
Rösti Zermatt (PDF)

Käsegeschichten:

Schwyzer alt
Seit 1561 wird Schwyzerkäse traditionell hergestellt. Quellen belegen, dass in der Chronik des Benediktinerklosters Einsiedeln von 965 n. Chr. Käse als Zahlungsmittel benannt wird. Demnach ist Schwyzerkäse eine sehr alte Form von «Geld» das täglich neu geschöpft wird. Vergleichbar mit den heutigen Bitcoins. Nicht virtuell; nein wahrhaftig bodenständig.

Girenbader Sennenfladen
Keiner weiss, woher der Girenbader Sennenfladen seinen Namen hat. Man munkelt aber, die erste Produktion hätte an einem frühen Sonntagmorgen nach einer durchzechten Nacht des Käsers (Senn) stattgefunden. «Fladen», so nennt man im Zürcheroberland einen rauschartigen Zustand. Ausgelöst durch übermässigen Alkoholkonsum. Nach Jassen und Wein hätte der Senn am Morgen schlaflos irgend ein «Käse» gemacht. Erst am nächsten Morgen hätte er seine neue Kreation wahrgenommen. Na ja, lacht er; manchmal muss man seine Sinne verlieren um neues zu entdecken.

Andeerer Traum
Andeerer Kühe haben noch Hörner. Sie sind nah am Kopf weiss und werden gegen aussen schwarz. Wieso dies so ist? Logisch; daran erkennt man, wieviel Milch die Kuh produziert hat. Je weisser die Hörner, desto voller das Euter.

Simmentaler Alpkäse  
Seit Urzeiten ziehen die simmentaler Kühe jeden Sommer auf die Alpen. Mann sagt, die simmentaler Kühe seien die intelligentesten Kühe der Schweiz. Sie hätten über Generationen gelernt, nur die besten Kräuter und Gräser zu fressen. Welche dies sind, bleibt ein Geheimnis unter Kühen und wird nur innerhalb einer Kuhherde weitergegeben. Ob dies wahr ist, weiss niemand. Wenn Sie aber in diesen Alpkäse beissen, die Augen schliessen und ihn langsam auf der Zunge zergehen lassen, dann kommen Ihnen unweigerlich innere Bilder von den schönsten Alpwiesen des Berneroberlands und sie schmecken die einzelnen Kräuter.