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03.01.2002

BAZL hat kein Taschenmesser-Verbot gelockert

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat kein Taschenmesser-Verbot für Flugpassagiere gelockert. Die am 3. Januar 2002 von der Nachrichtenagentur AP verbreitete Meldung ent-hält Aussagen, die in dieser Form nicht zutreffen.

In der Meldung von Donnerstagnachmittag berichtete AP, das BAZL habe das nach den Attentaten vom 11. September 2001 in den USA verhängte Verbot von Taschenmessern im Handgepäck wieder gelockert. Dabei berief sich die Agentur auf den Informationsbeauftragten des BAZL, der erklärt haben soll, diese Lockerung der Sicherheitsbestimmungen sei in Absprache mit den Flug-häfen vorgenommen worden. Im Weiteren wurde der Informationsbeauftragte mit Aussagen über Grösse und Beschaffenheit solcher Messer zitiert.

Das BAZL hält fest, dass diese Informationen grösstenteils nicht zutreffen. Eine Lockerung von Sicherheitsvorschriften durch das BAZL hat in diesem Sinne nicht stattgefunden. Der Informati-onsbeauftragte wurde zudem mit Aussagen zitiert, die er weder gegenüber der AP noch gegen-über anderen Medienschaffenden gemacht hat.

Das BAZL wiederholt zum Thema gefährliche Gegenstände im Handgepäck an dieser Stelle die gegenüber den Medien bereits gemachten Aussgen, wonach aus Sicherheitsgründen keine Aus-künfte zu Details erteilt werden. Das BAZL führt eine Liste mit Utensilien, die an Bord verboten sind, weil sie als Waffen missbraucht werden könnten. Diese Liste wird permanent überprüft und bei veränderter Bedrohungslage in Absprache mit den Flughäfen angepasst. Je nach Destination eines Fluges können allerings unterschiedliche Regelungen bezüglich gefährlicher Gegenstände zur Anwendungen kommen, da die Vorschriften der staatlichen Behörden nicht überall identisch sind. Den Flughäfen und Fluggesellschaften steht es im Übrigen frei, über die Bestimmungen des BAZL hinausgehende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Bern, 4. Januar 2002

Auskunft: Daniel Göring, Informationsbeauftragter BAZL, Telefon 031 324 23 35

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