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07.12.2003

Unique zur Einreichung vorl. Betriebsreglement

Zürich-Flughafen, 8. Dezember 2003; Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, UVEK, hat am 2. Dezember 2003 verfügt, dass Unique (Flughafen Zürich AG) bis am 31. 12. 2003 ein vorläufiges Betriebsreglement inklusive Bericht über die Umweltverträglichkeit (UVP) einzureichen hat. Dieses Betriebsreglement wird, vorausgesetzt es wird vom Bund genehmigt, die vier vorherigen provisorischen Betriebsregelemente ersetzten. Es soll bis zum Abschluss der Mediation Gültigkeit haben. Das einzureichende Betriebsreglement sieht unter anderem eine Verlängerung der Nachtruhe von 23 Uhr bis 6 Uhr vor, wobei bis 23 Uhr 30 Verspätungsabbau möglich ist.

Die Flughafenbetreiberin Unique (Flughafen Zürich AG) wird gemäss Verfügung des Bundes bis 31. Dezember 2003 beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, BAZL, ein vorläufiges Betriebsregelement einreichen. Das einzureichende Betriebsreglement soll nur so lange Gültigkeit haben, bis mit den Ergebnissen der Mediation ein definitives Betriebsreglement ausgearbeitet werden kann.

Der Bund erteilte Unique (Flughafen Zürich AG) am 31. Mai 2001 die für 50 Jahre gültige Betriebskonzession für den Flughafen Zürich. Diese Konzession enthält die Auflage, dass die Konzessionärin – sprich Unique (Flughafen Zürich AG) - innerhalb eines Jahres nach Unterzeichnung des Staatsvertrages durch Deutschland und die Schweiz das überprüfte und angepasste Betriebsreglement mitsamt Bericht über die Umweltverträglichkeit beim BAZL einzureichen hat. Der Staatsvertrag scheiterte in der Folge in den Parlamenten der Schweiz und Deutschlands. Diese Frist wurde vom UVEK verlängert und auf den 31. 12. 2003 angesetzt. Der Pflicht aus der Konzession und der Verfügung kommt Unique (Flughafen Zürich AG) nun mit der Einreichung des vorläufigen Betriebsreglements nach.

Das einzureichende, vorläufige Betriebsreglement sieht die Verlängerung der Nachtruhe von 23.00 Uhr (bzw. 23.30 mit einer halben Stunde Toleranz für Verspätungsabbau) bis 6.00 Uhr vor. Im Wesentlichen entspricht der Inhalt des eingereichten Dokuments dem Flugbetrieb, wie er heute mit den Auflagen aus der deutschen Verordnung, DVO, durchgeführt wird. Wegen der deutschen Sperrzeiten sind die zusätzlichen Ostanflüge und die neuen Südanflüge, die aus Sicht von Unique (Flughafen Zürich AG) weder betrieblich noch betriebswirtschaftlich und zudem weder topografisch noch raumplanerisch sinnvoll sind, im vorläufigen Betriebsregelement festgehalten.

Deutschland hat am 26. Juni 2003 angekündigt die beiden heute im deutschen Luftraum befindlichen Warteräume EKRIT und SAFFA per Februar 2005 aufzuheben, was zur Folge hat, dass diese in die Schweiz verlegt werden müssen. Diese Verlegung hat eine Anpassung der Luftraumstruktur zur Folge. Damit die Verlegung überhaupt realisiert werden kann, müssen die damit verbundenen Änderungen der An- und Abflugrouten mit den entsprechenden Umweltauswirkungen im Betriebsreglement aufgezeigt werden. Unique (Flughafen Zürich AG) muss dies im vorläufigen Betriebsreglement berücksichtigen.

Das Gesuch wird vom Bund auf seine Vollständigkeit geprüft und dann öffentlich aufgelegt. Gegen das Gesuch kann während der gesetzlich vorgeschriebenen Auflagedauer beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, BAZL, Einsprache erhoben werden.

Die wichtigsten Informationen aus dem Gesuch werden gleichzeitig mit der Auflage auch im Internet auf der Homepage von Unique (www.uniqueairport.com) veröffentlicht.

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