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15.06.2003

Auflage des angepassten Sicherheitszonenplanes

Auflage des angepassten Sicherheitszonenplanes für den Anflug auf Piste 34
Zürich-Flughafen, 16. Juni 2003: Zu jedem Anflug und Abflug gehört ein „Sicherheitszonenplan“, ein raumplanerisches Instrument, um die Entstehung neuer Luftfahrthindernisse zu vermeiden. Er beschränkt dazu die zulässige Hindernishöhe (Bauten und Pflanzen). Der „Sicherheitszonenplan“ ist keine Gefahrenkarte und gibt keine Auskunft zum Thema Lärm und er zeigt auch nicht den Anflugstreubereich. Aufgrund der Überflugbeschränkungen beim Nordanflug über Süddeutschland musste Unique (Flughafen Zürich AG) eine Änderung des Betriebsreglements mit Anflügen auf Piste 34 beim BAZL beantragen. Der beantragte Anflug auf Piste 34 bedingt eine Anpassung des bestehenden „Sicherheitszonenplanes“. Ab Dienstag, 17. Juni 2003 liegt der angepasste „Sicherheitszonenplan“ in den betroffenen Gemeinden auf.

Allgemein: Basierend auf dem international gültigen Chigaco Abkommen und dem Luftfahrtgesetz der Schweiz besteht ein „Sicherheitszonenplan“ im Wesentlichen aus den Sicherheitszonen (Hindernis-Begrenzungsflächen) für die verschiedenen Flugoperationen, wie Start, Landung und Voltenflug unter Instrumenten- und Sichtflugbedingungen rund um einen Flughafen. Der Flughafenhalter, in Zürich also Unique (Flughafen Zürich AG), ist verpflichtet, „Sicherheitszo-nenpläne“ zu erstellen.
Der bestehende „Sicherheitszonenplan“ für Abflüge auf Piste 16 und Sichtanflüge auf die versetzte Pistenschwelle 34 musste für die beantragten Anflüge auf die Piste 34 angepasst werden. Grosse Gebiete sind bereits durch den bisherigen Sicherheitszonenplan abgedeckt. Alle bestehenden Objekte (Bauten und Pflanzen), welche die neuen „Sicherheitszonen“ durchstossen, wurden erfasst und geprüft. Das Resultat der Prüfung ist, dass auf die Beseitigung oder Anpassung von bestehenden Objekten, welche den „Sicherheitszonenplan“ verletzen, verzichtet werden kann.
Der angepasste „Sicherheitszonenplan“ gliedert sich in zwei Zonen. In der einen, darf die maximale Hindernishöhe nicht überschritten werden. In der anderen Zone darf die vorgegebene Hindernishöhe nur mit Einwilligung von Unique (Flughafen Zürich AG) oder dem BAZL überschritten werden. Die in den kommunalen und kantonalen Bauvorschriften vorgegebenen maximal zugelassenen Bauhöhen sind meist bedeutend kleiner als die im „Sicherheitszonenplan“.
Die Auflage des angepassten „Sicherheitszonenplanes“ dauert bis am 18. 8. 03. Nach Auflagebeginn sind Baubewilligungen, welche den Sicherheitszonenplan verletzen, nicht mehr möglich ohne die Zustimmung von Unique (Flughafen Zürich AG). Einsprachen der betroffenen Eigentümer sind an das Amt für Verkehr; Fachstelle für Flughafen und Luftverkehr zu richten.
Heute Montag wurden Behördenvertreter der betroffenen Gemeinden vorinformiert.

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