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10.06.2003

Messflüge für Instrumentenlandesystem auf Piste 34

Vom 2. bis 6. Juni 2003 finden Messflüge für das Instrumentenlandesystem, ILS, für die Piste 34 statt.

Flughafen Zürich: 2. bis 6. Juni 2003 Messflüge für Testantenne für Instrumentenlandesystem, ILS, auf Piste 34

Flughafen Zürich, 22. Mai 2003: Wie schon im letzten Jahr für die Piste 28, wird vom 2. bis 6. Juni 2003 ein so genannter End-Fire-Antennentyp für das Instrumentenlandesystem, ILS, auf Piste 34 getestet. Das bedeutet, dass ein Messflugzeug während drei Tagen jeweils von ca. 12.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr rund 50 mal von Süden her auf die Piste 34 anfliegt. Dafür wird ein lärmgünstiges Turboprop-Flugzeug des Typs Beech King Air eingesetzt.

Ein Instrumentenlandesystem besteht aus zwei Hauptkomponenten, einem Gleit-wegsender (GP) und einem Landekurssender (LOC). Die Signalqualität eines Sen-ders wird stark durch die Umgebung (Bauten und Topographie) beeinflusst. Da ein neuartiges Antennensystem (End Fire) für den Gleitwegsender angewendet werden soll, muss die Signalqualität mit einem entsprechend ausgerüsteten Flugzeug gemessen werden. In den ersten beiden Tage werden die Ingenieure und Techniker von Skyguide die Anlage provisorisch installieren und Bodenmessungen vornehmen. Die Messflüge werden voraussichtlich erst am Mittwoch, 4. Juni 2003, begin-nen und während drei Nachmittagen jeweils zwischen 12.00 Uhr und 18.00 Uhr er-folgen. Sollten zusätzliche Messungen notwendig werden oder sollten aufgrund von Wetterbedingungen Verzögerungen entstehen, so ist vorgesehen, Messflüge in den Nächten vom 4. auf den 5. und vom 5. auf den 6. Juni bis spätestens 02.00 Uhr durchzuführen.

Es sind die Extremwerte des Antennensignals auszumessen. Das Flugzeug wird in verschiedenen Höhen sowie links und rechts der Pistenachse anfliegen. Die Anflüge entsprechen deshalb nicht denjenigen, welche künftig beim Anflug auf die Piste 34 im tatsächlichen Flugbetrieb geflogen werden.

Die Messflüge werden voraussichtlich keinen wesentlichen Einfluss auf den Flugbetrieb haben. Der Anflug beginnt im Raum Meilen/Männedorf und folgt entlang dem Pfannenstil in Richtung Piste 34 bis über die Pistenschwelle. Nach einer Linkskurve wird über den Zürichsee wieder in die Gegend von Meilen/Männedorf geflogen um den Anflug zu wiederholen.

Die Messversuche sollen bestätigen, dass das neue Antennensystem und der geplante Standort für ein Instrumentenlandesystem der Kategorie I geeignet sind. Nach den Tests wird die provisorisch installierte Anlage entfernt und, bei positiven Messresultaten, mit dem Bau der definitiven Anlage begonnen. Da der Bau und der Betrieb dieser Anlage allen Sicherheitsabforderungen der Luftfahrt genügen müs-sen, wird die Inbetriebnahme des Gleitwegsenders erst im Herbst 2004 möglich sein.

Ab Frühling 2004 wird jedoch der Landekurssender bereit sein, um Anflüge auf die Piste 34 unter schwierigen Wetterbedingungen zu ermöglichen.
Bereits ab Oktober 2003 ist die Einführung eines Anfluges auf Piste 34 mit Hilfe des bestehenden Funkfeuers „Kloten“ geplant, welcher jedoch gute Wetterverhältnisse erfordert.

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