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18.11.2003

Fast 100 Tage Dock E - bereits 2 Millionen Passagiere

Die ersten Betriebswochen im neuen Dock E sind insgesamt sehr positiv verlaufen.

Zürich-Flughafen, 19. November 2003: Seit der Inbetriebnahme des neuen Dock E sind schon beinahe 100 Tage vergangen. Unique (Flughafen Zürich AG) zieht eine insgesamt positive Bilanz der ersten Betriebswochen. Über die Hälfte der Passagiere sind seit Inbetriebnahme im neuen Dock abgeflogen oder dort angekommen. Erwartungsgemäss mussten wesentlich weniger Passagiere mit Bussen zu den Flugzeugen gefahren werden – dies ist eine deutliche Qualitätsverbesserung für die Kunden. Durch die Lage des Docks, es liegt zwischen den drei Pisten, konnten Pistenkreuzungen gelandeter und zum Start rollender Maschinen um rund 35 Prozent verringert werden.

Die Betriebsaufnahme im neuen Dock E wurde in verschiedenen Schritten vollzogen. Angefangen mit offener Abfertigung kleinerer Flugzeugtypen am 4. August 2003 über Live-Testflüge am 23. August 2003 und Teileröffnung am 1. September 2003, erfolgte die restliche Inbetriebnahme am 15. September 2003. Die Nutzfläche im Dock E umfasst 89'000 m2. Davon sind nur noch knapp 2'000 m2 im Loungegeschoss frei. Die Vorteile des Dock E liegen im Passagierkomfort, den kürzeren Rollzeiten der Flugzeuge (Reduktion des Treibstoffverbrauchs) und einer effizienteren Enteisung der Flugzeuge. Im Winter 2001/2002 erfolgten noch 100 Prozent der Flugzeugenteisungen beim Standplatz. Im letzten Winter waren es nur noch etwa 50 Prozent. Ziel ist es, 80 Prozent der Flugzeugenteisungen auf den neuen Enteiserplätzen durchzuführen.

Während der ersten Betriebswochen sind einzelne Problempunkte bei der Sicherheitskontrolle, der Skymetro und der Wegweisung zutage getreten. Verbesserungen sind aber bei allen drei Bereichen entweder bereits erzielt worden oder noch in Bearbeitung. Bei der Sicherheitskontrolle zum Beispiel wird mit verschiedenen Massnahmen eine Verkürzung der Wartezeit für Passagiere angestrebt. Geänderte Schichtpläne des Kontrollpersonals sollen eine bessere Abwicklung der Passagierspitzen ermöglichen. Weiter wird darauf hingewirkt, dass Passagiere mit weniger Handgepäck zu den Sicherheitskontrollen gelangen, was den Kontrollprozess wesentlich verkürzt. Im Bereich der Wegweisung und Durchsagen wurden seit Inbetriebnahme des Docks E schon Dutzende kleinere Verbesserungen erzielt. Die provisorischen Passagierwege zum Dock E, die aufgrund der laufenden Bauarbeiten die Wegzeiten heute noch verlängern, werden sich mit der Eröffnung des Airside Centers im Herbst 2004 plangemäss verkürzen.

In den ersten Betriebsmonaten unter Last wurden bei der Skymetro – sie ist heute schon die meist frequentierte Seilbahn der Schweiz - verschiedene Störungen registriert. Die Verfügbarkeit der Skymetro lag in den ersten beiden Betriebsmonaten bei rund 98 %. Das Endziel liegt bei 99,75 %. Unique (Flughafen Zürich AG) arbeitet eng mit dem Hersteller Poma-Otis zusammen, um einen stabileren Betrieb zu erzielen.

Josef Felder, Chef der Flughafenbetreiberin Unique, erklärte anlässlich einer Medienorientierung, dass er alles in allem mit den ersten Betriebswochen zufrieden sei, obwohl noch gewisse Mängel behoben werden müssen. Er sieht der Fertigstellung der 5. Bauetappe im Herbst 2004, wenn die gesamte, qualitativ verbesserte Infrastruktur den Passagieren voll zur Verfügung steht, entgegen.

Gaudenz Thoma, Repräsentant von 70 weltweit tätigen Fluggesellschaften, die Zürich bedienen, äusserte sich an der Medienkonferenz trotz der noch zu lösenden „Kinderkrankheiten“ positiv. Die Fluggesellschaften schätzen die grosse Benutzerfreundlichkeit, die Funktionalität und den reibungslosen Umzug ins Dock E ausserordentlich.

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