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31.10.2004

Stand der Planungsarbeiten am „gekröpften Nordanflug“

Zürich-Flughafen, 1. November 2004: Wie bereits im März 2004 angekündigt, befasst sich der Flughafen intensiv mit der Ausarbeitung eines gekröpften Nordanfluges. Beim untersuchten Anflug würde der erste Teil durch Instrumente gestützt erfolgen, der zweite Teil bis zur Landung würde nach Sicht geflogen. Der Anflug könnte bei gewissen Wetterbedingungen Anflüge von Norden her innerhalb des Schweizer Luftraumes ermöglichen und während der deutschen Sperrzeiten die vom Südanflug betroffenen Gebiete entlasten. Längerfristig soll der gekröpfte Nordanflug mittels Instrumentenlandesystem, ILS, auf die Piste 14 erfolgen. Ziel von Unique (Flughafen Zürich AG) ist es, dem Bundesamt für Zivilluftfahrt, BAZL, bis spätestens am 31. Dezember 2004 ein Gesuch für einen auf Sicht gestützten Anflug einzureichen. Die Ausarbeitung eines Instrumenten gestützten Anflugverfahrens wird zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Die Arbeiten dazu sind im Gange.

Der untersuchte Anflug würde aus dem Warteraum im Gebiet Frick via Würenlingen und Siglistorf bis nach Stadel durch Instrumente geführt erfolgen. Die letzten rund 8 km bis zur Landung auf der Piste 14 würden nach Sicht geflogen. Das neue Verfahren könnte bei guten Wetterbedingungen die von Südanflügen betroffenen Gebiete entlasten. Derzeit laufen die erforderlichen Untersuchungen über die Sicherheit des gekröpften Nordanfluges und seine Auswirkungen auf die Umwelt (Umweltverträglichkeitsbericht). Am Zeitplan, den das BAZL in seiner Medienmitteilung vom 24. März 2004 vorstellte, ändert sich nichts. Die Genehmigung und das Rechtsmittelverfahren sowie die Umsetzung der von Unique (Flughafen Zürich AG) ausgearbeiteten vorgezogenen Sichtvariante werden gemäss bisherigen Erfahrungen rund drei bis vier Jahre betragen.

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