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12.04.2005

Gekröpfter Nordanflug: Vorarbeiten des Flughafens Zürich in eigener Initiative und auf eigene Kosten

Mit grossem Erstaunen und mit Befremden hat Unique (Flughafen Zürich AG) aus der heutiger Medienberichterstattung zur Kenntnis nehmen müssen dass die Arbeiten an den gekröpften Nordanflügen auf den Flughafen Zürich‚ auf Eis gelegt wurden.

Die durch Deutschland einseitig erlassenen Verfügungen haben zu den zusätzlichen Ost- und neuen Südanflügen geführt.

Der gekröpfte Nordanflug könnte ermöglichen, den Flughafen im Regelfall wieder von Norden anzufliegen und die täglichen Ost- und Südanflüge zu ersetzen.

Der Flughafen hat in den letzten Monaten auf eigene Initiative und Kosten die technischen Möglichkeiten zur Umsetzung eines gekröpften Nordanfluges abgeklärt. Diese Voruntersuchungen haben ergeben, dass grundsätzlich zwei Anflugverfahren südlich des Rheins durchführbar sind. Eine abschliessende Aussage, ob der gekröpfte Nordanflug eingeführt werden kann, ist erst nach der Durchführung einer Sicherheitsprüfung möglich. Neben der Sicherheitsprüfung muss zudem der Einfluss des gekröpften Nordanfluges auf die übrigen An- und Abflugrouten sowie den Luftraum inklusive der Warteräume untersucht werden.

Der Flughafen Zürich ist für die weitere Bearbeitung auf die aktive Unterstützung des BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) und der Flugsicherungsgesellschaft Skyguide angewiesen. Skyguide war bis anhin nicht in der Lage, aus Ressourcengründen am gekröpften Nordanflug zu arbeiten, deshalb hat Unique (Flughafen Zürich AG) die bisherigen Arbeiten vorgenommen.

Es ist zu hoffen, dass mit der Personalaufstockung beim BAZL die bis jetzt geltend gemachten Engpässe behoben sind und unverzüglich und mit grosser Dringlichkeit die Arbeiten am gekröpften Nordanflug erfolgreich zu Ende geführt werden.

Die Realisierung eines gekröpften Nordanfluges wird neben der technischen Machbarkeit zudem wesentlich vom politischen Willen der Bundesbehörden abhängen.

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