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22.06.2005

Chance zur Versachlichung der Diskussion über die weitere Entwicklung des Flughafens Zürich

Unique (Flughafen Zürich AG) begrüsst, dass die soeben publizierte "Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens Zürich" einen wesentlicher Beitrag zu Versachlichung - vor allem des Themas "Plafonierung" - leistet. Die Einschätzung des Anstiegs der Mobilitätsnachfrage wertet die Flughafenbetreiberin als zu konservativ.

Die Studie stellt sowohl eine Bewegungsbeschränkung als auch den Wegfall der Drehkreuzfunktion in verschiedenen Szenarien dar. Das vorliegende Zahlenmaterial der Studie macht deutlich, welche gravierenden volkswirtschaftlichen Auswirkungen eine Bewegungsplafonierung im Bereich Luftfahrt für den Kanton Zürich aber auch für die gesamte Schweiz hätte. Eine derartige Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeiten der Volkswirtschaft würde den folgenden Bemühungen der Politik diametral entgegenstehen: Ausbruch aus der heutigen Wachstumsschwäche hin zu einem gesunden Wirtschaftswachstum und Sicherung der sozialen Errungenschaften der Schweiz für die nächsten Generationen.

Wachstumseinschätzung zu konservativ
Die Studie geht in den verschiedenen Szenarien von einem konservativen Wachstum des Mobilitätsbedürfnisses in jährlicher Höhe von 2,5 % aus. Tatsache ist, dass das Passagierwachstum am Flughafen Zürich in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits 4,2 % beträgt und damit in etwa den generellen Langfristprognosen der Luftfahrt in Europa von rund 5 % entspricht. Von dieser Entwicklung profitiert der Kanton Zürich ebenso wie die gesamte Schweiz. Eine Plafonierung von Flugbewegungen würde bei einem stärken Wachstum des Mobilitätsbedürfnisses umso höhere Einbussen der Volkswirtschaft zur Folge haben.

Vorsicht vor unrealistischen Szenarien
In den Szenarien mit Bewegungsbeschränkungen wird ein Szenario auf der Basis von 250'000 Bewegungen bei gleichzeitigem Erhalt der Drehkreuzfunktion dargestellt. Unique (Flughafen Zürich AG) erachtet dieses Szenario als unrealistisch und marktfremd. Eine Plafonierung auf der Basis von 250'000 Bewegungen würde mit Sicherheit zum Wegfall der Drehkreuzfunktion und damit zu einem Verlust von rund 56'000 Arbeitsplätzen führen.

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