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21.06.2005

Neuer Passagierservice am Flughafen Zürich

Am Flughafen Zürich können sich Passagiere Gegenstände, die ihnen an den Sicherheitskontrollen abgenommen wurden, neu per Post nachschicken lassen. Der Service ist ab dem 1. Juli 2005 verfügbar.

Als Folge der Anschläge vom 11. September 2001 ist auf Flügen in die USA das Mitnehmen von sogenannt gefährlichen Gegenständen (Sackmesser, Nagelscheren, etc.) im Handgepäck nicht mehr gestattet. Bisher wurden diese Gegenstände den Passagieren spätestens an der Sicherheitskontrolle abgenommen und mussten entsorgt werden.

Ab dem 1. Juli 2005 bietet der Flughafen Zürich seinen Passagieren in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post Alternativen an. Ein gefährlicher Gegenstand kann entweder am Flughafen gelagert oder per Nachnahme an eine Adresse in der Schweiz oder in Liechtenstein geschickt werden. Die Gebühr für das Einlagern während maximal dreier Monate beträgt 9 Franken, für die Nachsendung per Nachnahme 24 Franken.

Ein abgenommener Gegenstand kann direkt bei der Sicherheitskontrolle in ein bereitliegendes Couvert gesteckt und in einen ebenfalls bereitstehenden Briefkasten geworfen werden.

Gefahrengut wird weiterhin abgenommen

Gefahrengut, das vorschriftswidrig im Handgepäck oder im registrierten Gepäck mitgeführt wird, wird auch in Zukunft konfisziert. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Waffen, aber auch Druckbehälter oder explosive Stoffe. Das Gut wird 30 Tage zwischengelagert und kann nach einer Voranmeldung von 24 Stunden am Flughafen Zürich abgeholt werden. Für die Lagerung, die Umtriebe mit dem Handling und die Rückgabe des Gefahrengutes wird eine Gebühr von 150 Franken pro Gegenstand erhoben.

Der neue Service wird vorerst als Test eingeführt. Im Herbst wird über die definitive Weiterführung entschieden.

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