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01.11.2006

Neue Vorschriften fuer Fluessigkeiten im Handgepaeck

Unique (Flughafen Zürich AG) setzt die neuen Regeln des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) für Flüssigkeiten im Handgepäck termingerecht um. Die Flughafenbetreiberin ist gemeinsam mit den betroffenen Flughafenpartnern trotz der kurzfristigen Einführung gut vorbereitet.

Ab 6. November 2006 gelten für Flüge ab der Schweiz neue Vorschriften für das Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck. Diese wurden am 19. Oktober durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) kommuniziert. Erlaubt sind ab 6. November nur noch Behälter von maximal 100 ml, die in einem durchsichtigen und verschliessbaren Ein-Liter-Plasikbeutel mitgeführt werden. Es dürfen nur so viele 100 ml-Behälter mitgeführt werden, wie locker im Plastikbeutel Platz haben. Die Plastikbeutel werden separat vom übrigen Handgepäck an der Sicherheitskontrolle durchleuchtet. Die Schweiz schliesst sich damit den EU-Regelungen an.

Passagiere, Reiseveranstalter und Flughafenpartner wurden von Unique (Flughafen Zürich AG) seit Bekanntgabe der Neuregelungen ausführlich und kontinuierlich informiert. Am Flughafen werden Reisende mit zahlreichen Hinweisen auf die neuen Regelungen aufmerksam gemacht und in der Einführungsphase an insgesamt sieben zusätzlichen Informationsstellen unter Einsatz zusätzlichen Personals intensiv betreut. Der Flughafen Zürich ist gemeinsam mit den betroffenen Flughafenpartnern trotz knapper Fristen zur Umsetzung so gut wie möglich vorbereitet. Die Zuweisung der Abflug-Gates wird – je nach Passagieraufkommen – angepasst um möglichst reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Passagiere sollten deshalb die Informationen auf den Bildschirmen und Anzeigetafeln beachten.

20 Minuten früher anreisen, Flüssigkeiten richtig einpacken

Passagiere sollten, um entspannt zu reisen, in der Einführungsphase rund 20 Minuten früher als gewohnt am Flughafen sein. Hilfreich ist, bereits zuhause Flüssigkeiten weitestgehend im registrierten Gepäck statt im Handgepäck unterzubringen. Unique (Flughafen Zürich AG) rechnet mit einer möglichen Verdoppelung der Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollstellen von zehn auf insgesamt zwanzig Minuten.

Für Passagiere, die nicht bereits entsprechend gepackt haben, aber über 100 ml-Behälter verfügen, stehen durchsichtige und wieder verschliessbare Plastikbeutel in ausreichender Menge an den neu eingerichteten Informationsstellen vor allem in den Check-in- und Sicherheitskontrollbereichen zur Verfügung.

Problemloses Shopping

Wie bisher können Passagiere im nicht öffentlichen Bereich des Flughafens Zürich alles kaufen, konsumieren oder mitnehmen. Die Einkäufe werden von den Geschäften vorschriftsgemäss verpackt und nötigenfalls versiegelt. Für Flugreisende in die USA besteht die gleiche Möglichkeit zu Einkäufen, allerdings erst nach der Sicherheitskontrolle im Dock E.
 

Refinanzierung der Massnahmen

Grundsätzlich werden Sicherheitskosten über die Sicherheitsgebühren als Teil der Passagiergebühren refinanziert. Da die EU und der Bund die Frage der Finanzierung für die Umsetzung der neuen Vorschriften nicht geregelt haben, sind Anpassungen des Anteils an Sicherheitskosten innerhalb der Passagiergebühren (heute CHF 10,-; ab 1.1.2007 CHF 11,-) absehbar. Die Frage der Refinanzierung wird aufgenommen, sobald die Auswirkungen quantifiziert werden können. Konkrete Informationen über die betrieblichen und finanziellen Auswirkungen erfolgen zirka zwei bis drei Monate nach der Einführung.

Die Geschäftsleitung von Unique (Flughafen Zürich AG) wird am Montag, 6. November in der Zeit von 6.00 bis 7.00 Uhr die Passagiere im Check-in 1 persönlich informieren.

Medienanfragen richten Sie bitte an die zentrale Rufnummer 043 816 99 99.

Aktuelle Informationen, Fragen und Antworten aus Passagiersicht sowie weitere Details sind in diversen Sprachfassungen online unter www.flughafen-zuerich.ch erhältlich.

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