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05.07.2007

SIL-Prozess: Ein Schritt in die richtige Richtung

Der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) ist das Raumplanungsinstrument des Bundes mit einem Zeithorizont von 25 Jahren. Ziel ist es, jene Gebiete zu schützen, die für die zukünftige Entwicklung des Flughafens Zürich allenfalls benötigt werden. Unique (Flughafen Zürich AG) ist einer der drei Projektpartner im SIL-Prozess, welcher unter der Führung des Bundes steht. Das heutige Koordinationsgespräch hat gezeigt, dass die raumplanerisch betroffenen Kantone und auch der Bund grundsätzlich eine Nord- und Ostausrichtung begrüssen und die Entwicklung der dazu nötigen Infrastruktur weiter prüfen wollen.

Im letzten Dezember präsentierte das Bundesamt für Zivilluftfahrt 19 mögliche Betriebsvarianten für den Flughafen Zürich. Unique (Flughafen Zürich AG) hat bei der Erarbeitung dieser Varianten ihr Expertenwissen eingebracht. Heute wurden die politischen Wertungen der direkt betroffenen und umliegenden Kantone sowie die des Bundes zur möglichen zukünftigen Entwicklung des Flughafens vorgestellt. Der grosse Nutzen des Flughafens Zürich wurde klar erkannt und gegen die Lasten, die der Flugbetrieb mit sich bringt, abgewogen.

Die Analyse der 19 Betriebsvarianten hat gezeigt, dass es Varianten mit Pistenverlängerungen oder einem Parallelpistensystem gibt, die bezüglich der Lärmbelastung der Bevölkerung ähnlich oder besser abschneiden, als die Varianten, die auf dem heutigen Pistensystem beruhen. Die raumplanerisch betroffenen Kantone und auch der Bund begrüssen grundsätzlich eine Nord- und Ostausrichtung und wollen die Entwicklung der dazu nötigen Infrastruktur weiter prüfen. Für spätere weitergehende Entwicklungen sollen die raumplanerischen Auswirkungen des Parallelpistensystems vertieft analysiert werden. Den abschliessenden Entscheid für das SIL-Objektblatt fällt der Bundesrat, in der Raumplanung sind die Kantone gefordert.

Das in einer vom Bund in Auftrag gegebenen Studie prognostizierte Verkehrswachstum zeigt, dass der Flughafen Zürich mit dem heutigen Pistensystem in etwa zehn Jahren die Kapazitätsgrenze erreichen wird. Soll das Mobilitätsbedürfnis künftiger Generationen befriedigt werden, müssen mindestens für die Raumplanung um den Flughafen heute Entscheide für die Zukunft gefällt werden. Die Zeit drängt, denn die Verfahren bis zur Inbetriebnahme eines veränderten Pistensystems dauern gegen 15 Jahre.

Unique (Flughafen Zürich AG) wird im SIL-Prozess weiterhin Unterstützung bieten, um die nötigen Unterlagen für die Optimierung der Varianten zu erarbeiten. Jetzt steht insbesondere der Bund in der Pflicht, die Vorkehrungen für eine künftige Entwicklung der nationalen Verkehrsinfrastruktur Flughafen Zürich zu treffen.

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