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18.10.2007

Baubeginn der Pistensanierung am Flughafen Zürich

Die Bauarbeiten für die Sanierung der Piste 16/34 beginnen in der Nacht von Montag, 15. Oktober, auf Dienstag, 16. Oktober. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat die Baubewilligung im Juni 2007 erteilt. Die Sanierung stellt bestehende Infrastruktur wieder her und es erfolgt keinerlei Ausbau oder Kapazitätssteigerung.

In der Nacht vom kommenden Montag auf Dienstag beginnt am Flughafen Zürich die umfassende Sanierung der Piste 16/34. Letztmals wurde die 1946 erstellte Blindlandepiste vor dreissig Jahren in einer sechsmonatigen Vollsperrung erneuert. Nun befindet sich der stark belastete Mittelstreifen der längsten Piste des Flughafens Zürich wiederum in einem sanierungsbedürftigen Zustand.

Damit während den Sanierungsarbeiten der Flughafen Zürich wie gewohnt angeflogen werden kann, finden die Arbeiten in der Nacht während der Flugbetriebspause statt. Die Piste steht damit tagsüber jeweils für den Flugbetrieb zur Verfügung. Unique (Flughafen Zürich AG) hat sich für diese technisch und logistisch aufwändigere und teurere Variante und gegen eine komplette Sperrung entschieden, um eine erneute Änderung der An- und Abflugverfahren zu vermeiden. Die Arbeiten beginnen jeweils um zirka 23.30 Uhr und dauern bis 6.00 Uhr. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntage finden keine Arbeiten statt.

Hohe Anforderungen an Mensch und Material
Die Zustanduntersuchung hat gezeigt, dass nur der am meisten belastete, 23 Meter breite Mittelstreifen der 60 Meter breiten und 3'700 Meter langen Piste erneuert werden muss. Dabei wird der bis anhin aus Beton bestehende Streifen durch schwarzen Asphalt ersetzt. Die nächtlichen Arbeiten erfolgen in Etappen von bis zu 45 Metern Länge. Bis zirka Ende November 2007 wird das nördliche Drittel der Piste saniert. Von März bis Oktober 2008 erfolgt die Sanierung der restlichen Piste.

Die Sanierung stellt hohe Anforderungen an Mensch und Material, landen und starten doch bereits wenige Stunden nach Baubeginn wieder tonnenschwere Flugzeuge auf der frisch asphaltierten Piste. Die anspruchsvollen Arbeiten werden von der Arbeitsgemeinschaft "Midnightrun", bestehend aus den Firmen Walo Bertschinger AG, Implenia Bau AG, Eberhard Bau AG, Marti AG, Etavis Installationen AG und Baumeler Leitungsbau AG, ausgeführt. Die Vergabesumme beträgt rund 58 Millionen Franken.

Weitgehende Umwelt- und Lärmschutzmassnahmen
Die Sanierung der Piste 16/34 wird durch ein eigenes Umweltcontrolling begleitet. Es werden nur Baumaschinen und -geräte zugelassen, welche die Bedingungen an Emissionsgrenzwerte und Partikelfilterpflicht erfüllen. Bauabfälle werden wenn immer möglich rezykliert.

Die Bauarbeiten sind zwangsläufig mit Lärmimmissionen verbunden. Es ist Unique (Flughafen Zürich AG) ein Anliegen, das Ruhebedürfnis der benachbarten Anwohner zu berücksichtigen. Um die Lärmimmissionen so gering wie möglich zu halten, hat Unique (Flughafen Zürich AG) die Unternehmer zu weitgehenden Lärmschutzmassnahmen verpflichtet. So werden unter anderem keine Baumaterialtransporte durch Wohngebiete nach 22.00 Uhr und vor 06.00 Uhr ausserhalb des Flughafenareals durchgeführt. Der Betonschutt wird auf dem Flughafengelände zwischengelagert und tagsüber abtransportiert oder wo möglich direkt auf eine der umliegenden Recyclinganlagen geführt, ohne dass bewohnte Gebiete durchfahren werden müssen. Die Lärmsituation in den angrenzenden Siedlungsgebieten wird mit Messungen überwacht.

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