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24.09.2007

Notfallübung am Flughafen Zürich

Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO fordert, dass auf internationalen Flughäfen alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird. Gestern Abend, 24. September 2007, fand am Flughafen Zürich deshalb eine gross angelegte Notfallübung unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) statt.

Kurz nach 19 Uhr verunfallte gestern Abend am Flughafen Zürich ein Airbus A320 bei der Landung. Das linke Hauptfahrwerk liess sich nicht korrekt ausfahren und nach zwei Stunden im Warteraum wurde der Treibstoff knapp. In der Folge wurde eine Notlandung vorbereitet, bei der das Flugzeug aber von der Piste abkam und in Brand geriet. So präsentierte sich den Rettungskräften das Übungsszenario. Erschwerend hat die Übungsleitung am Schadenplatz zusätzliche Vorkommnisse wie Kollisionen und Explosionen eingebaut, um die Rettungskräfte stark zu fordern.

Beübt wurden die Einsatzformationen von Feuerwehr, Sanität und Polizei, die bei einem solchen Ereignis zum Einsatz kämen. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und getestet. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen. Wichtigstes Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Notfallorganisationen am Flughafen zu überprüfen und das Zusammenspiel mit der betroffenen Fluggesellschaft Swiss, die ihrerseits ihre Krisenorganisation aufbot, zu schulen. Insgesamt nahmen an der Übung gegen 600 Personen teil.

"Ich bin zufrieden mit dem Ablauf der Notfallübung ", so Übungsleiter Beat A. Käch. "Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Notfallorganisation am Flughafen Zürich gut funktioniert. Wir werden die Übung nun im Detail analysieren, Schwachstellen benennen und Massnahmen zu Optimierungen ergreifen."

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