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02.04.2008

SIL-Prozess: Mutige Entscheide für die Zukunft gefordert

Die technischen Grundlagen für die weitere Entwicklung des Flughafens Zürich liegen vor. Die Arbeiten am SIL-Prozess waren für alle beteiligten Partner eine grosse Herausforderung. Um auch in Zukunft die nachfragegerechte Entwicklung des Flughafens Zürich zu ermöglichen, muss heute im SIL-Prozess vorgesorgt werden.

Es geht hier und jetzt nicht um den Entscheid für den Bau einer Parallelpiste oder für Pistenverlängerungen. Es geht einzig darum, heute die Möglichkeit eines späteren Ausbaus raumplanerisch zu sichern. Der Flughafen Zürich wird mit dem heutigen Pistensystem und den heutigen Wachstumsraten in rund zehn Jahren die Kapazitätsgrenze erreichen. Dann wird Unique (Flughafen Zürich AG) ihren vom Bund erteilten Auftrag, nämlich den Flughafen grundsätzlich nachfrageorientiert zu betreiben und zu entwickeln, nicht mehr erfüllen können. Da die Verfahren bis zur Inbetriebnahme eines veränderten Pistensystems etwa 15 Jahre dauern, müssen heute mutige Entscheide für die Zukunft gefällt werden.

Das heutige Pistensystem wurde in den 60er-Jahren geplant und in den frühen 70er Jahren mit letzten Veränderungen fertig gestellt. Die zunehmend mobiler werdende Gesellschaft verlangt auch in Zukunft nach einem leistungsfähigen Flughafen Zürich. Die nun geforderte raumplanerische Sicherung ist nötig, wenn die Mobilitätsnachfrage auch in Zukunft abgedeckt werden soll.

Zukünftige Entwicklung ermöglichen
Unique (Flughafen Zürich AG) begrüsst das Vorliegen der umfassenden Faktenlage. Sowohl die betroffene Bevölkerung als auch die Flughafenbetreiberin sollen damit endlich die angestrebte Planungs- und Rechtssicherheit erhalten. Nur so kann ein einvernehmliches Nebeneinander von Flughafen und Anwohnern sicher gestellt bleiben.

"Es geht nicht darum, den Flughafen Zürich grenzenlos auszubauen, sondern darum, vorauszuschauen und rechtzeitig die Weichen für die Bewältigung des prognostizierten Verkehrsaufkommens zu stellen", sagt Thomas E. Kern, CEO von Unique (Flughafen Zürich AG). Die Flughafenbetreiberin weist als Konzessionsnehmerin des Bundes darauf hin, dass ohne raumplanerische Sicherung einer Parallelpiste die Entwicklung des Flughafens Zürich für die nächsten Generationen aufs Spiel gesetzt wird.

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