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26.10.2008

Pistensanierung 16/34 am Flughafen Zürich abgeschlossen

Die Sanierung der Piste 16/34 konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Damit ist die längste Piste am Flughafen Zürich bereit für weitere 30 Betriebsjahre. Lediglich einzelne Rest- und Garantiearbeiten werden noch erfolgen.

Termingerecht wurden die im April 2008 begonnenen Sanierungsarbeiten an der Blindlandepiste 16/34 in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober abgeschlossen. Die 1946 erstellte und vor 30 Jahren letztmals sanierte Piste wurde in technisch anspruchsvoller Nachtarbeit umfassend erneuert. Bis Mitte Dezember 2008 und für wenige zusätzliche Wochen im Frühjahr 2009 werden noch einzelne Rest- und Garantiearbeiten durchgeführt. Dabei handelt es sich um Elektro- und Werkleitungsarbeiten, Fugenverguss und die vorgeschriebene Rillierung der Pistenoberfläche. Ebenfalls fortgeführt werden die routinemässigen Instandhaltungsarbeiten auf allen drei Pisten. Mit der nun abgeschlossenen Pistensanierung wurde die bestehende Infrastruktur erneuert, es erfolgte keinerlei Ausbau oder Kapazitätssteigerung.

Hohe Anforderungen an Mensch und Material
Die Piste 16/34 wurde letztmals vor 30 Jahren in einer dreimonatigen Vollsperrung saniert. Der stark belastete Mittelstreifen musste jetzt nach drei Jahrzehnten intensiver Nutzung wieder erneuert werden. Damit der Flughafen Zürich während den Sanierungsarbeiten wie gewohnt angeflogen werden konnte, fanden die Arbeiten in der Nacht während der Flugbetriebspause statt. Die nächtlichen Arbeiten erfolgten in Etappen von bis zu 77 Metern Länge. Dabei wurde der bis anhin aus Beton bestehende, 23 Meter breite Mittelstreifen durch einen Asphaltaufbau ersetzt. Die Sanierung stellte hohe Anforderungen an Mensch und Material, landeten und starteten doch bereits wenige Stunden nach Baubeginn wieder tonnenschwere Flugzeuge auf der frisch asphaltierten Piste.

Weitgehende Umwelt- und Lärmschutzmassnahmen
Die Sanierung der Piste 16/34 wurde durch ein eigenes Umweltcontrolling begleitet. Es wurden beispielsweise nur emissionsarme Baumaschinen und -geräte eingesetzt, welche mit Partikelfilter ausgerüstet sind und der herausgebrochene Beton wurde rezykliert. Die Bauarbeiten waren zwangsläufig mit Lärmimmissionen verbunden. Um diese so gering wie möglich zu halten, hatte Unique (Flughafen Zürich AG) die Unternehmer zu weitgehenden Lärmschutzmassnahmen verpflichtet, die gut umgesetzt wurden. So wurden unter anderem keine nächtlichen Baumaterialtransporte durch Wohngebiete durchgeführt und jede Nacht von neuem aufgestellte Lärmschutzwände dämpften den Baulärm. Die Lärmsituation in den angrenzenden Siedlungsgebieten wurde ausserdem mit Messungen überwacht.

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