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14.06.2009

Erfolgreiche Notfallübung am Flughafen Zürich

Am vergangenen Wochenende fand am Flughafen Zürich eine gross angelegte Notfallübung unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) statt. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO fordert, dass auf internationalen Flughäfen alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird.

Die Notfallübung "Railport 09" fand in der Nacht von Freitag auf Samstag, 12./13. Juni 2009, statt. Simuliert wurde ein Ereignis kurz nach 13 Uhr. Ein Zug entgleiste im Eisenbahntunnel zwischen dem Bahnhof Zürich-Flughafen und Opfikon und kollidierte danach mit einem Intercity. Dabei gab es fiktiv 14 Tote und 165 Verletzte. Einige Passagiere verliessen den Tunnel durch einen Entspannungsschacht und gelangten so aufs Vorfeld. Weil zeitgleich die Einsatzkräfte der Wache Nord am Flughafen Zürich zum Ereignis abgerückt waren, wurde der Flughafen Zürich vorübergehend geschlossen.

Beübt wurden die Einsatzformationen von SBB, Kantonspolizei Zürich, Schutz und Rettung Zürich, die Zivilschutzorganisation sowie die Ortsfeuerwehren von Kloten und Opfikon, die bei einem solchen Ereignis zum Einsatz kämen. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste, auch die Betreuungsdienste der SBB – aufgeboten und getestet. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen. Zentrales Ziel von "Railport 09" war es, dass die beübten Einsatzkräfte und Organisationen ihre Abläufe trainieren und wichtige Erkenntnisse für einen möglichen Ernstfalleinsatz gewinnen konnten. Insgesamt nahmen an der Übung gegen 800 Personen, davon 400 Figuranten, teil. Die gross angelegte Notfallübung oblag der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, die Aufsicht hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

Die beteiligten Organisationen beurteilen die Notfallübung als erfolgreich. Dies auch, weil Schwachstellen erkannt wurden und im Nachgang an die Übung die nötigen und richtigen Konsequenzen für die Notfallplanung am Flughafen Zürich gezogen werden können. Die detaillierte Gesamtbewertung soll Ende August vorliegen. Die Erkenntnisse aus diesem Schlussbericht sollen zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

(Pressefoto: siehe Ende Medienmitteilung)

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