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06.08.2012

Flughafen Zürich: Erster Teil Parkplätze bewilligt

Die Flughafen Zürich AG hat im Oktober 2010 beim Bund ein Gesuch für die schrittweise Erhöhung der Parkplätze bis ins Jahr 2020 beantragt. Von den rund 7‘100 Parkplätzen wurde nun die erste Tranche bewilligt.

Die Parkplatzsituation am Flughafen Zürich ist heute an rund 30 Spitzentagen pro Jahr kritisch. An diesen Tagen sind die meisten Parkplätze in den Parkhäusern und auf dem Langzeitparkplatz P60 belegt. In den kommenden Jahren wird die Anzahl der Lokalpassagiere weiter ansteigen und sich somit die Parkplatz-Situation trotz angestrebter Steigerung des Anteils des öffentlichen Verkehrs (Modalsplit) zusätzlich verschärfen. Aus diesem Grund hat die Flughafen Zürich AG den schrittweisen Bedarf von 7‘100 Parkplätzen bis ins Jahr 2020 ausgewiesen.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat nun in einem ersten Schritt 3‘059 Parkplätze bewilligt. Dabei handelt es sich um die Erweiterung des bestehenden Parkhauses 6 um 2‘817 Parkplätze nach Osten und die Erstellung eines neuen Parkdecks mit 242 zusätzlichen Plätzen auf dem Parkplatz P70 im Bereich Werkhof. Mit diesen zusätzlichen Parkplätzen kann der unmittelbare Bedarf infolge steigender Lokalpassagierzahlen fürs Erste aufgefangen werden.

Zweite Tranche sobald Bedürfnis ausgewiesen

Die bis ins Jahr 2020 schrittweise beantragten zusätzlichen Parkplätze sind auf das regionale Gesamtverkehrskonzept des Kantons Zürich abgestimmt. Steigt die Zahl der Lokalpassagiere wie erwartet in den kommenden Jahren weiter an, werden die Standorte der restlichen 4‘041 beantragten Parkplätze überprüft und die Baugesuche entsprechend ergänzt.

Flughafen steigert Anteil des öffentlichen Verkehrs kontinuierlich

Der Flughafen hat mit dem sogenannten Modalsplitziel verbindliche Vorgaben zur Erhöhung des öffentlichen Verkehrsanteils. In den letzten Jahren wurde dieser kontinuierlich gesteigert und beträgt heute nach neuer Definition rund 40% (nach bisheriger Definition 46%), womit der öV-Anteil am Flughafen rund doppelt so hoch wie in der umliegenden Region ist. Das öV-Verkehrswachstum am Flughafen ist seit Jahren grösser als die Zunahme des Individualverkehrs. Der Modalsplit soll bis 2020 auf 42% und langfristig weiter auf 46% gesteigert werden. Dieses Ziel ist mit dem regionalen Gesamtverkehrskonzept, mit dem kantonalen Richtplan wie auch mit dem Sachplan Infrastruktur Luftfahrt abgestimmt. Der weiteren Steigerung des Modalsplits sind Grenzen gesetzt aufgrund des hohen Anteils von Schichtdienst leistenden Mitarbeitenden und Passagieren, die zur Abflug- oder Ankunftszeit keine öffentliche Verbindung vom oder zum Wohnort haben. Zudem erschwert eine unkontrollierte Zunahme von Valetparking-Angeboten in der Umgebung die Einhaltung der strengen Modalsplit-Auflagen.

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