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18.03.2013

Kunst am Flughafen Zürich: “Hannes Schmid – Real Stories”

Der Flughafen Zürich präsentiert eine künstlerische Inszenierung ausgewählter Themen aus dem Werk von Hannes Schmid, dem Fotografen der weltberühmten “Marlboro Cowboys” und wird während 6 Wochen zu einer Aussenstation des Kunstmuseums Bern.

Mitten zwischen Passagieren auf ihrem Weg zum Gate und im geschäftigen Treiben des Airport Centers präsentiert der Schweizer Fotograf und Medienkünstler Hannes Schmid zwei zentrale Serien und regt zum Hinschauen und Nachdenken an. Bis am 24. April 2013 werden am Flughafen Zürich auf sämtlichen Promotionsflächen im öffentlichen und im Passagierbereich sowie in zusätzlichen spektakulären Installationen im Lichthof des Airport Centers sowie auf der grossen Fensterfront des Airside Centers “Real Stories” inszeniert. “Real Stories” heisst Hannes Schmids aktuelle Ausstellung im Kunstmuseum Bern. Der Flughafen Zürich hat die Ehre, einen kuratierten Teil dieser Ausstellung zu präsentieren.

Hannes Schmid, der Fotograf, Maler und Filmemacher feierte unter anderem Bekanntheit mit seiner Inszenierung des “Marlboro Cowboy” in den 1990er Jahren.

Geschwindigkeit im Airport Center erleben

Im Airport Center wird das Werk “The Final Run”.-.Schmids Beschäftigung mit der Formel 1.-.präsentiert. Er befasst sich hier im Besonderen mit dem Verhältnis Mensch und Maschine, speziell mit dem Rausch der Geschwindigkeit. Den Besuchern werden schwebende und extrem verlangsamte Projektionen gezeigt. Die Bildsequenzen können zunächst einzeln wahrgenommen werden. Aus bestimmten Blickwinkeln ergeben sie jedoch ein Gesamtbild. Der Betrachter muss sich vor der Projektion bewegen und sich die Zeit nehmen, um zu erkennen, was vor seinem Auge aufgeführt wird. Stehende und bewegte Bilder wechseln sich ab und zufällig fügen sich neue Sichtweisen zusammen.

Am Flughafen Zürich bekommt das Thema Geschwindigkeit eine besondere Bedeutung. Ein Ort, der ständig in Bewegung ist und selbst im Wartebereich nie zum Stillstand kommt.

Das Airside Center als Ort kultureller Rituale

Im Passagierbereich wird die Serie “For Gods Only” gezeigt. Diese erzählt die Geschichte der rituellen Strassenoper in Singapur. Ein Schauspiel aus Musik und Tanz zu Ehren der anwesenden, unsichtbaren Gottheiten. Eine Rauminstallation mit fast 200 roten Stühlen im Airside Center symbolisiert den Aufführungsort und die rituelle Oper. Auf einer 350 Quadratmeter grossen Leinwand auf der Fensterfront des Airside Centers wird die Strassenoper zum Leben erweckt.

Das Fenster mit Blick auf das Pistensystem des Flughafens Zürich, wodurch Zürich mit den Ländern der Welt verbunden ist, symbolisiert dabei in besonderem Masse den globalen Kulturaustausch.

Die letzte Aufführung der Strassenoper fand 2007 statt. Dank Hannes Schmids Arbeit wird diese vergängliche Kunst in Erinnerung bleiben. Das bewog die UNESCO Schweiz dazu, die Serie unter ihr Patronat zu stellen.

“Real Stories” gibt es nicht nur auf den Promotionsflächen zu erleben. Entlang der aufgestellten Galerien können die Besucher die Kunst von Hannes Schmid im ganzen Flughafen betrachten.

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