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08.12.2015

5 Fragen an Stephan Widrig

Die Rubrik befragt eine Person, die am Flughafen Zürich etwas bewegt. In dieser Ausgabe wurden die Fragen Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG, gestellt.

Stephan Widrig

Herr Widrig, seit knapp zwölf Monaten sind Sie CEO der Flughafen Zürich AG. Wie war Ihr erstes Jahr als Flughafen-Chef?
Wir haben ein gutes und solides Jahr hinter uns. Ich fühle mich gut und breit akzeptiert, intern wie auch extern. Es freut mich, dass wir den Gebührenstreit mit den Airlines lösen konnten und dass die zunehmenden Engpässe am Flughafen mittlerweile sogar durch die zuständige Bundesrätin adressiert werden.

Was ist der Flughafen für Sie?
Der Flughafen Zürich ist für mich die spannendste Verkehrs- und Begegnungsplattform der Schweiz. Das sind erstens die 280 Unternehmen, die täglich einen reibungslosen Betrieb sicherstellen, es ist aber auch die in der Schweiz hochwertigste Kommerzplattform und letztlich der Mix von Mitarbeitenden, Besuchern und Reisenden, die den Flughafen bevölkern und eine einmalige Atmosphäre schaffen, die ich tagtäglich miterleben darf.

Was fasziniert Sie an Ihrem Job?
Das Faszinierendste an meiner Arbeit ist die Vielseitigkeit. Als CEO beschäftigen mich völlig unterschiedliche Themen wie beispielsweise das Grossprojekt „The Circle at Zurich Airport“, Flugbetriebskonzepte, Kapazitätsengpässe, Beziehungen zu Politikern der umliegenden Gemeinden, vorausschauende Planung, das kommerzielle Angebot und vieles mehr. All das geht aber nur mit den passenden, motivierten Mitarbeitenden. Es gibt wohl kaum eine Unternehmung, die so viele verschiedene Berufe unter einem Dach vereint – vom Architekten zum Gärtner bis zum IT-Techniker.

Was sind Ihre grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Als CEO muss ich weniger einzelne Probleme im Alltag lösen. Ich muss vielmehr sicherstellen, dass wir gute und motivierte Mitarbeitende sowie genügend finanzielle Mittel für notwendige Investitionen haben und in der Öffentlichkeit, Politik und Gesellschaft wahrgenommen werden. Somit bin ich als CEO wahrscheinlich mehr das Öl im Getriebe als die Maschine selbst, die vorwärts läuft.

Was wünschen Sie sich für den Flughafen Zürich?
Ich wünsche mir für den Flughafen Zürich, dass er sich entlang der volkswirtschaftlichen Nachfrage auch mittel- bis langfristig weiterentwickeln kann. Dass wir motivierte Mitarbeitende und auch Rahmenbedingungen haben, die uns den notwendigen Fortschritt und das Wachstum erlauben. Ich will dafür sorgen, dass der Flughafen Zürich auch in zehn Jahren seine Rolle als Tor der Schweiz zur Welt erfüllen kann.

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