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08.12.2015

Flughafen Zürich: das Tor zur Schweiz

Der Flughafen Zürich ist eine wesentliche Grundlage für den Schweizer Tourismus und seine Bedeutung nimmt mit der Zunahme von Gästen aus entfernten Ländern laufend zu.

Tourism industry

Die Schweiz gilt nach wie vor als eine der attraktivsten Tourismusdestinationen im Alpenraum und erfreut sich weltweit grosser Beliebtheit. So verwundert es kaum, dass die Schweizer Tourismusbranche trotz starkem Franken und den aufstrebenden ausländischen Mitbewerbern immer noch einen essenziellen Beitrag zum Wohlstand unseres Landes leistet. Die Tourismusbranche beschäftigt in der Schweiz mehr als 150‘000 Menschen und trägt mit rund CHF 16 Milliarden zur Wertschöpfung bei. Diese anhaltende Stärke und Konstanz ist nicht selbstverständlich und hat ihre Ursache in der hohen Dienstleistungsqualität der Hoteliers, Gastrobetreiber und Tourismusdienstleister, aber auch in der hervorragenden Erreichbarkeit der Schweiz.

Chinesische Touristen in der Schweiz auf dem Vormarsch
Die Erreichbarkeit und insbesondere schnelle und direkte Verbindungen für Gäste aus Übersee, den Golfstaaten und Asien spielen dabei aufgrund stark steigender Besucherzahlen aus diesen Weltregionen eine immer wichtigere Rolle. Noch im Jahr 2005 waren beispielsweise deutsche Touristen für 17% aller Logiernächte in der Schweiz verantwortlich. Bis ins Jahr 2014 ist dieser Wert auf knapp 11% gesunken und zeigt eine weiterhin abnehmende Tendenz. Die Anzahl Logiernächte von chinesischen, indischen und arabischen Touristen hat sich in den letzten zehn Jahren hingegen vervielfacht und wächst weiterhin überdurchschnittlich. Chinesische Touristen trugen im Jahr 2005 mit 170‘000 Übernachtungen nur zu 0.5% aller Logiernächte bei. Im Jahr 2014 waren es schon über eine Million und alleine von Januar bis September 2015 wurden 1.1 Millionen Nächte oder gegen 5% aller Übernachtungen durch Chinesen generiert. Damit gehört China nun nach der Schweiz selber, Deutschland, den USA und Grossbritannien zu den wichtigsten Herkunftsländern für den Schweizer Tourismus. Die Zahlen für Indien und die Golfstaaten zeigen die gleiche Tendenz, wenn auch auf leicht tieferem Niveau.

Hubsystem sichert attraktive Direktverbindungen
Der Flughafen Zürich leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichbarkeit der Schweiz. Insbesondere die interkontinentale Erreichbarkeit wird stark durch den grössten Landesflughafen und seine Vielzahl an interkontinentalen Direktverbindungen geprägt. Diese sind aber nicht selbstverständlich. Der Schweizer Markt alleine ist in vielen Fällen zu klein für tägliche Direktflüge in die wichtigsten Metropolen der Welt. Damit diese Flüge trotzdem rentabel durchgeführt werden können, betreibt SWISS am Flughafen Zürich ein Hubsystem. Wie an einen Hauptbahnhof werden dabei Passagiere auf der Kurzstrecke nach Zürich gebracht, sie steigen um und reisen von hier weiter an ihre weltweite Destination und umgekehrt. Für die Tourismusdestination Schweiz bedeutet das neben den wichtigen Langstreckenverbindungen auch eine Vielzahl an europäischen Verbindungen, die sich insbesondere auf das wachsende Segment der Kurztrips – Städtebesuche in Zürich oder einige Tage Erholung in den Schweizer Alpen – positiv auswirken. Ein funktionierender Hubbetrieb des Homecarriers ist für eine hohe Erreichbarkeit also existenziell. Dies hat auch der Bund anerkannt und verlangt vom Flughafen Zürich, dass er einer Fluggesellschaft den Hubbetrieb ermöglicht.

Ein erfolgreicher Hubstandort zu sein, ist aber keineswegs selbstverständlich. Die Luftfahrtindustrie hat sich in den letzten Jahren rasant verändert, der Wettbewerbsdruck nimmt zu und die europäischen Drehkreuze stehen immer stärker im gegenseitigen Wettbewerb. Der Flughafen Zürich hält sich bisher gut. Er bietet den Passagieren und Airlines eine hochstehende und effiziente Infrastruktur und wird für seine Dienstleistungen immer wieder ausgezeichnet. Hingegen hat er in den Tagesspitzen seine Kapazitätsgrenze bereits erreicht und bietet einer Hubairline, die aufgrund ihres Geschäftsmodells auf eine hohe Spitzenkapazität angewiesen ist, kaum mehr Wachstumsmöglichkeiten. Um dem Tourismusland Schweiz aber auch in Zukunft eine gute Anbindung an Wachstumsmärkte zuzusichern, müssen ein angemessenes Wachstum und damit auch angemessene Infrastrukturanpassungen möglich bleiben.

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