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26.10.2015

ICAO-Notfallübung «Fumata 15» am Flughafen Zürich durchgeführt

Heute fand am Flughafen Zürich eine grossangelegte Notfallübung unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) statt. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO fordert, dass auf internationalen Flughäfen alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird.

Beim Übungsszenario der diesjährigen Notfallübung ging es um eine Explosion bei einem Airbus A320 am Dock E. Der Vorfall führte zu mehreren Toten und Verletzten. Insgesamt waren rund 600 Personen an der Übung beteiligt.

Beübt wurden die Kantonspolizei Zürich, Schutz und Rettung Zürich, die Fluggesellschaft SWISS sowie die Flughafenbetreiberin. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und getestet. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen.

Zentrales Ziel von «Fumata 15» war es, dass die beübten Einsatzkräfte und Organisationen ihre Abläufe trainieren und wichtige Erkenntnisse für einen möglichen Ernstfalleinsatz gewinnen konnten. Die grossangelegte Notfallübung wurde durch die Flughafen Zürich AG organisiert , die Aufsicht hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fliessen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus diesem Schlussbericht sollen zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

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