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22.03.2016

5 Fragen an Pedro Aguilar

Diese Rubrik befragt eine Person, die am Flughafen Zürich etwas bewegt. In dieser Ausgabe steht uns Pedro Aguilar, Leiter Instandhaltung Elektro, Rede und Antwort.

Pedro Aguilar

Was sind Ihre Aufgaben als Leiter Instandhaltung Elektro bei der Flughafen Zürich AG?
Meine Hauptaufgabe ist die Koordination meines Teams, welches aus 25 Mitarbeitenden besteht. Wir verfolgen das Ziel, dass alles, was mit dem Elektrischen zu tun hat, reibungslos funktioniert. Wo Strom fliesst, sind wir Dienstleister. Dabei kann es sich um naheliegende Komponenten wie Lampen oder Steckdosen handeln, aber auch um Lüftungen oder Heizungen. Ich persönlich bin sowohl in der Koordination als auch in der Ausführung tätig, damit ich den Bezug zur Praxis nicht verliere.

Was fasziniert Sie am meisten an Ihrer Arbeit?
Die Vielfalt. Es gibt nichts, was es nicht gibt und trotz Routinearbeiten ist kein Tag wie der andere. Daher fällt es mir schwer, meinen Beruf auf eine einzelne Faszination zu beschränken. Was mich jedoch sehr beeindruckt, sind die elektrischen Probleme, die täglich an uns herangetragen werden.

Was ist die grösste Herausforderung in Ihrem Berufsalltag?
Man muss ein Tausendsassa sein. Die Elektro-Arbeit lebt von Flexibilität und Schlagfertigkeit. Da wir an 365 Tagen im Jahr Tag und Nacht abrufbar sind, kann es durchaus sein, dass ein Teammitglied morgens um 01:00 Uhr aufgeboten wird. Vor Ort zählt nur eines: Pragmatik. Man beurteilt das Problem und entscheidet, ob man es lösen kann. Falls nicht, leitet man die entsprechenden Massnahmen ein. Diese Entscheidungs- und Ausführungsfreudigkeit ist nicht selbstverständlich, für unseren Job jedoch unabdingbar. Dass unser Team dies verinnerlicht hat, macht mich sehr stolz.

Was war Ihr persönliches Highlight während Ihrer bisherigen Zeit am Flughafen?
Etwas Bestimmtes kann ich nicht herauspicken. Dafür ist die Arbeit am Flughafen Zürich zu vielfältig. Wenn man die Augen und Ohren offenhält, kommt man täglich mit vielen Charakteren und Nationalitäten in Kontakt. Man erlebt Szenen, die einem ans Herz gehen. Ausserdem hat sich der Flughafen Zürich seit meinem ersten Arbeitstag vor 23 Jahren stark gewandelt. Die Fläche ist grösser geworden und auch die Anzahl Mieter ist gestiegen. Für mich ist jedoch der technische Fortschritt besonders interessant: Was vor dreissig Jahren mit einfachen Mitteln zu lösen war, ist heute um ein Vielfaches komplexer, da die Anlagen im Verlauf der Jahre komplizierter und vernetzter geworden sind. Diese Herausforderungen reizen mich.

Die Flughafen Zürich AG hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Die Reduktion von Umweltauswirkungen und die Verbesserung der Umwelteffizienz sind wichtige Bestandteile. Wie tragen Sie mit Ihrer Arbeit dazu bei?
Es kann hier die LED-Technik als Beispiel hervorgehoben werden. LED-Lampen optimieren die Lichtausbeute. Diese Technik war zu Beginn noch nicht genügend ausgereift und normiert. Wir investierten deshalb viel Zeit in Produkte-Tests. Jedoch erst als die grossen Leuchtmittelhersteller in das Geschäft eingestiegen waren, erlangte die LED-Technik eine sichere Basis. Mit dieser besseren Verfügbarkeit veränderte sich auch unsere Haltung und wir haben sofort begonnen, die LED-Technik einzusetzen. Alle Parkhäuser beispielsweise sind bereits auf LED umgerüstet.

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