flughafen-zuerich.ch

Seitenanfang: Liste der Access-Keys

Breadcumb Navigation:

News Center


14.11.2017

ICAO-Notfallübung «SPEED 17» am Flughafen Zürich durchgeführt

Heute fand am Flughafen Zürich unter Aufsicht des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) eine gross angelegte Notfallübung statt. Die EU und die internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO schreiben vor, dass auf internationalen Flughäfen mit regelmässigem Linienverkehr alle zwei Jahre die gesamte Notfallorganisation beübt wird.

Beim Szenario der diesjährigen Notfallübung haben sich die Verantwortlichen an aktuelle Ereignisse angelehnt. So ging es bei der Übung darum, dass sich eine entlassene Flughafenmitarbeitende – sie war im Bereich der Flugzeugabfertigung tätig – radikalisierte und sich am Flughafen und der SWISS rächen wollte. Dazu platzierte sie eine selbst gebastelte Bombe in einem Bus und löste mittels Fernzündung die Explosion aus. Es gab Tote und Verletzte. Insgesamt waren rund 700 Personen an der Übung beteiligt.

Beübt wurden unter anderen die Kantonspolizei Zürich, Schutz und Rettung Zürich, mehrere externe Rettungsdienste, SWISS sowie die Flughafen Zürich AG. Gleichzeitig wurde die rückwärtige Notfallorganisation des Flughafens – der Krisenstab, die Kriseninformation und die Betreuungsdienste – aufgeboten und getestet. Auch das speziell für Notfälle eingerichtete Nottelefon für Angehörige wurde in Betrieb genommen. 

Zentrales Ziel von «SPEED 17» war, dass die beübten Einsatzkräfte und Organisationen ihre Abläufe trainieren und wichtige Erkenntnisse für einen möglichen Ernstfalleinsatz gewinnen konnten. Die gross angelegte Notfallübung wurde durch die Flughafen Zürich AG organisiert, die Aufsicht hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und fliessen in eine detaillierte Gesamtbewertung ein. Die Erkenntnisse aus dem Schlussbericht sollen zur weiteren Optimierung der Notfallorganisation beitragen.

Weitere News & Informationen vom Flughafen

Fusszeile: