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31.05.2018

Umbau Passkontrollhalle: mehr Kapazität und automatisierte Schleusen bei der Ausreise

Ende Mai konnte der Umbau in der Passkontrollhalle erfolgreich abgeschlossen werden. Dieser schafft mehr Platz für Passagiere und zusätzliche Grenzkontrollschalter. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich wird gleichzeitig die automatisierte Passkontrolle bei der Ausreise eingeführt.

Aufgrund der stetig steigenden Passagierzahlen stösst die Passkontrollhalle am Flughafen Zürich zu Spitzenzeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Deshalb hat die Flughafenbetreiberin die Passkontrollhalle umgebaut und zusätzlichen Platz für Kontrolleinheiten und Passagiere geschafft. Der Umbau der Passkontrollhalle geschah in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich, welche für die Grenzkontrollprozesse verantwortlich ist.

Nebst der Kapazitätserweiterung der Passkontrollhalle um sechs zusätzliche bediente Schalter bei der Lokalausreise, wird auch eine Modernisierung des Grenzkontrollprozesses angestrebt. Seit September 2017 sind bei der Lokaleinreise acht automatisierte Schleusen in Betrieb. Die Erfahrungen sind positiv und die Pilotphase wurde erfolgreich beendet. Heute wurden deshalb fünf weitere automatisierte Schleusen bei der Lokalausreise in Betrieb genommen. Für Passagiere soll das Reisen so effizienter werden.

Bei einer automatisierten Passkontrolle übertritt ein Passagier selbständig die Schengengrenze, indem die biometrischen Daten des Passes genutzt werden. Die automatisierte Passkontrolle am Flughafen Zürich ist für Passagiere freiwillig und kann von Personen über 18 Jahren mit einem biometrischen Pass, welche Schweizer, EU- oder EWR-Bürger sind, benutzt werden. Es werden keine Personendaten gespeichert. Die bedienten Passkontrollschalter können weiterhin ohne Einschränkung genutzt werden.

Die Gesamtkosten für die Erweiterung der Passkontrollhalle und die Installation der zusätzlichen Schalter und Schleusen belaufen sich auf rund acht Millionen Schweizer Franken. Diese Kosten werden von der Flughafenbetreiberin, dem Kanton Zürich und dem europäischen Fonds für die innere Sicherheit (ISF Fonds) gemeinsam getragen.

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