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16.10.2019

Apron Controller – Arbeiten im Tower

Sabrina Weiss hat wohl einen der schönsten Arbeitsplätze am Flughafen Zürich – im Tower. Im Interview spricht sie über die Faszination und die grössten Herausforderungen ihrer Arbeit.

Als Apron Controllerin ist Sabrina Weiss für einen sicheren und effizienten Flugbetrieb auf dem Vorfeld, also zwischen den Pisten und den Standplätzen, zuständig. Sie lotst und überwacht die rollenden Flugzeuge und Fahrzeuge, bis sie sicher ans Ziel kommen.

Dieser anspruchsvollen Aufgabe ist nicht jeder gewachsen und so ist der Weg in den Kontrollturm kein einfacher: Alle Interessenten durchlaufen einen mehrteiligen Selektionsprozess, der zeigt, wer als Apron Controller geeignet ist. Ist diese Selektion überstanden, startet die 17-monatige Ausbildung. Es werden Theoriekurse und Simulationstrainings absolviert, bevor das Erlernte «on the job» angewendet wird. Die Auszubildenden werden dabei von einem Coach begleitet, der ihnen hilfreiche Tipps und Fachwissen vermittelt.

Sabrina Weiss hat ihre Ausbildung im September erfolgreich abgeschlossen und ist mit ihren 25 Jahren die dienstjüngste Apron Controllerin am Flughafen Zürich. Sie erklärt im Interview, was sie an ihrem Job fasziniert und was bisher die grösste Herausforderung war. 

Sabrina, weshalb hast du die Ausbildung zum Apron Controller gewählt?
Mich hat die Aviatik schon immer fasziniert. Es war für mich somit klar, dass ich im aviatischen Bereich arbeiten möchte. Als Apron Controller trägst du zudem viel Verantwortung und musst dich im Team jeden Tag aufs Neue beweisen. Kein Tag ist wie der andere. Diese anspruchsvolle Aufgabe macht meinen Arbeitsalltag so spannend. 

Am Flughafen Zürich sind 83% Männer als Apron Controller tätig. Weshalb ist der Beruf auch für Frauen attraktiv?
Will man in einem tollen Team arbeiten und jeden Tag neue Herausforderungen in einem besonderen Arbeitsumfeld erleben, dann ist Apron Controller genau der richtige Job. Es spielt keine Rolle, ob Frauen oder Männer diese Funktion ausüben. Aber die Faszination für Flugzeuge bringen vermutlich mehr Männer mit. 

Was war dein bisher speziellstes Erlebnis als Apron Controllerin?
An meinem vierten Arbeitstag ohne Coach musste ich zusammen mit meinem Trainee-Kollegen die "Morning Rush Hour" meistern. Als ich zur Frühschicht kam, war ein Teil der Systeme ausgefallen und wir mussten alle Flugstreifen per Hand schreiben. Das hat uns sehr herausgefordert. Trotz des grossen Drucks haben wir für einen reibungslosen Flugverkehr gesorgt, was ein fantastisches Gefühl war. 

 

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