Daten und Informationen zu Betriebszeiten, Betriebskonzepten und Flugrouten am Flughafen Zürich.

Flugbewegungen –Betriebszeiten, Konzepte und Routen
Aktuelles Pistenkonzept
An- und Abflugrouten
Sobald ein Flugzeug in die Nähe seiner Zieldestination gelangt, wird der Sinkflug eingeleitet. Von der Luftstrasse wird das Flugzeug in den Warteraum (Holding) geführt, welcher bei grossem Verkehrsaufkommen als «Rückhaltebecken» dient. Vom Warteraum aus werden die Flugzeuge durch Anweisungen der Flugsicherung zum Endanflug geführt, welcher vom Instrumentenlandesystem (ILS) vorgegeben wird.
Das ILS ermöglicht auch bei schwierigen Sichtverhältnissen eine sichere Landung. Hochpräzise Sendeanlagen am Boden und ein Kreuzzeigerinstrument im Cockpit informieren während des gesamten Endanflugs, ob das Flugzeug genau auf die Landepiste zusteuert (Kursinformation) und im idealen Winkel sinkt (Gleitweginformation).

Damit Flugzeuge sicher und verlässlich am Flughafen Zürich landen können, sind die Anflugrouten klar festgelegt und werden mit modernsten Navigationssystemen geflogen. Diese Routen orientieren sich an Gelände, Wetter, Wind und Sicherheitsanforderungen. Bevor ein Flugzeug auf die eigentliche Anflugachse einschwenkt, wird es über sogenannte Transitions geführt. Diese standardisierten Streckenabschnitte sorgen dafür, dass sich Flugzeuge aus unterschiedlichen Flugrichtungen geordnet einreihen. So bleibt der Verkehr auch bei hoher Auslastung stabil, gut gestaffelt und vorhersehbar.
Die Wahl der Anflugrichtung hängt wesentlich von der aktuellen Wetterlage ab. Rückenwind wird vermieden, da er Landungen destabilisieren kann. Beispielsweise wird bei Biswindlage am Abend auf das Südanflugkonzept mit Landungen auf Piste 34 umgestellt, da Anflüge von Osten sonst mit Rückenwind verbunden wären. Um die Präzision der Navigationsanlagen (z. B. ILS, RNAV Verfahren und Anflughilfen) dauerhaft zu gewährleisten, finden zweimal jährlich standardisierte Messflüge statt. Ein speziell ausgerüstetes Messflugzeug überprüft dabei alle relevanten Signale und Verfahren: Genauigkeit der Anflugnavigation, Stabilität der Funkfeuer- und Satellitensignale, Einhaltung der vorgeschriebenen Höhenprofile, Sicherheit und Verfügbarkeit der Landessysteme bei jeder Witterung. Diese Messflüge sind ein international vorgeschriebenes Qualitätsinstrument und stellen sicher, dass jede Landung in Zürich auf technisch höchstem Niveau erfolgt.
Beispielhafte Flugrouten
Die gezeigten Flugrouten sind beispielhaft und dienen nur zur Veranschaulichung. In der Praxis können die tatsächlichen Routen abweichen.




1 von 4
Haben Sie noch Fragen?
Die Mitarbeitenden unseres Lärmtelefons helfen Ihnen gerne weiter.


