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Vorgehensweise


Verfahren

Betroffene Liegenschaftseigentümer mussten ihre Entschädigungsforderung innert fünf Jahren nach Erfüllung der Entschädigungsvoraussetzungen (in Bezug auf den Südanflug in der Regel also bis spätestens Ende Oktober 2008) schriftlich bei der Flughafen Zürich AG eingereicht haben.

Verfahrensablauf
Verfahrensablauf

Bei der Flughafen Zürich AG und dem Kanton Zürich sind bis Ende Oktober 2008 rund 20'000 Entschädigungsforderungen wegen Fluglärmbelastung und/oder direkten Überflügen eingegangen.
Die Abarbeitung der grossen Anzahl von Forderungen erfolgt in zwei Schritten.

1. Pilotverfahren

Mittels Pilotverfahren werden die massgeblichen Fragen zur Entschädigungsberechtigung für die von Fluglärm bzw. direktem Überflug betroffenen Liegenschaften in der Umgebung des Flughafens Zürich gerichtlich geklärt.

2. Information der Forderungssteller

Im Anschluss an die richtungsweisenden Pilotentscheide des Bundesgerichtes werden die Forderungssteller, welche sich mit ihrer Forderung in einer vergleichbaren Situation befinden, von der Flughafen Zürich AG angeschrieben. Die Flughafen Zürich AG informiert in ihrem Schreiben jeweils über die Pilotentscheide und über das weitere Vorgehen betreffend der noch pendenten Forderung.

Vorgehen von unberechtigten Forderungen (Rückzug)

Wo die bundesgerichtlichen Vorgaben klarerweise nicht erfüllt sind, wird die Flughafen Zürich AG entsprechende Lärmentschädigungsforderungen abweisen und die Eigentümer bitten, die Begehren zurückzuziehen Rückzugsformular. Kommt der jeweilige Eigentümer dieser Bitte nicht nach, muss für die Erledigung in einem zweiten Schritt ein Verfahren bei der Eidgenössischen Schätzungskommission eingeleitet und die Angelegenheit auf diesem Weg zu einem formellen Abschluss geführt werden.
Betreffend Verfahrens- und Anwaltskosten wird darauf hingewiesen, dass die Flughafen Zürich AG in solchen Fällen die Pflicht zur Tragung der Verfahrens- und Parteikosten ablehnt.

Vorgehen bei Vereinbarungen

Die Flughafen Zürich AG ist bestrebt, mit entschädigungsberechtigten Eigentümern eine Vereinbarung über eine Entschädigungszahlung zu erzielen, sofern die vom Bundesgericht vorgegebenen Rahmenbedingungen erfüllt sind (die Flughafen Zürich AG wird auf entsprechende Forderungssteller zugehen). Dadurch können langwierige Gerichtsverfahren vermieden werden.

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