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Sachplan Infrastruktur Luftfahrt


Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) Flughafen Zürich

Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ist das langfristige Planungs- und Koordinationsinstrument des Bundes für die zivile Luftfahrt. Mit dem Objektblatt für den Flughafen Zürich wird der langfristige Rahmen für die Entwicklung von Betrieb und Infrastruktur festgelegt.

Landebahn
Luftaufnahme des Flughafens

Wie ist der SIL aufgebaut?


Der SIL besteht aus dem Konzept- und dem Objektteil. Der Konzeptteil legt das Gesamtnetz mit den Standorten und den Funktionen der einzelnen Flugplätze fest. Der Bundesrat hat den Konzeptteil im Oktober 2000 erstmals erlassen und im Februar 2020 grundlegend überarbeitet.

Der Objektteil umfasst für jeden Flugplatz ein Objektblatt. Dieses enthält konkrete Vorgaben für den Flugplatzbetrieb, den Flugplatzperimeter, die Lärmbelastung, die Hindernisbegrenzung, den Natur- und Landschaftsschutz sowie die Erschliessung. Das Objektblatt ist Voraussetzung für die Genehmigung des jeweiligen Betriebsreglements und für die Bewilligung von Flughafenanlagen (Plangenehmigung).

Die Objektblätter werden im Rahmen eines Koordinationsprozesses erarbeitet, an dem die zuständigen Stellen von Bund und Kantonen, die betroffenen Gemeinden sowie die Flugplatzhalter beteiligt sind. Anschliessend folgen die Anhörung der Behörden, die Mitwirkung der Bevölkerung zum Entwurf des Objektblatts und die Abstimmung des Objektblatts mit den kantonalen Richtplänen.

Was enthält das Objektblatt für den Flughafen Zürich?


Im Objektblatt für den Flughafen Zürich wird unter anderem festgelegt, dass der Flughafen Voraussetzungen schaffen soll, damit die Fluggesellschaften möglichst gute Direktverbindungen in Europa und zu den wichtigen Zentren weltweit anbieten können und im Wettbewerb mit ihrer Konkurrenz auf anderen Flughäfen bestehen können. Er soll zudem einer Fluggesellschaft einen Drehkreuzbetrieb ermöglichen.

Das aktuelle SIL-Objektblatt für den Flughafen Zürich wurde letztmals im August 2017 vom Bundesrat festgesetzt (SIL 2). Insbesondere wurden Massnahmen definiert, welche die Komplexität des Flugbetriebs verringern, so zur Erhöhung der Sicherheitsmarge beitragen und eine bessere Pünktlichkeit ermöglichen sollen. Zusätzlich ist die Gewährleistung der aktuellen Betriebszeiten ein klares Bekenntnis zum Drehkreuzbetrieb am Flughafen Zürich. Kaum berücksichtigt wurden hingegen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für den Flughafen Zürich.

Gestützt auf das vom Bund genehmigte SIL-Objektblatt hat die Flughafen Zürich AG das Betriebsreglement 2017 (noch nicht in Kraft) ausgearbeitet und dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) zur Genehmigung eingereicht.

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