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30.03.2003

Zürich gehört in Europa zu den Flughäfen mit den attraktivsten Landegebühren

Das Interview mit dem Preisüberwacher im Tages-Anzeiger vom 31. März 2003 enthält falsche Informationen.

Zürich-Flughafen, 31. März 2003; Im Tages-Anzeiger vom 31. März 2003 ist im In-terview mit dem Preisüberwacher fälschlicherweise zu lesen, dass Unique (Flugha-fen Zürich AG) in diesem Jahr die Landegebühren erhöhe. Diese Aussage stimmt nicht. Die angekündigte Gebührenanpassung per 1. September 2003 betrifft die Passagiergebühren. Diese werden von den Passagieren und nicht von den Flugge-sellschaften bezahlt. Die Landegebühren in Zürich sind seit 1987 nicht mehr erhöht worden. Nicht zuletzt im Hinblick auf die schwierige Situation der Fluggesellschaf-ten, namentlich der Swiss, wurde auf die Erhöhung der Landegebühren verzichtet. Innerhalb Europas gehört Zürich in Bezug auf die Landegebühren nach wie vor zu den attraktivsten Flughäfen. Hier einige Beispiele:

Bei den Landegebühren für einen Embraer 145, liegen Brüssel, Athen, Kopenhagen, Amsterdam sowie München, Frankfurt, Wien und London-Heathrow vor Zürich. Für einen Airbus A320 zahlen die Fluggesellschaften auf den Flughäfen Hamburg, Frankfurt, Athen, Kopenhagen, Amsterdam, London-Heathrow, München und Wien mehr als in Zürich, und für eine MD-11 verlangen Paris-Charles de Gaulle, Kopenhagen, Frankfurt, München, Amsterdam und Wien mehr als Zürich. Für den Homecarrier Swiss gehört Zürich im Vergleich zu den europäischen Konkurrenten zu den attraktivsten Flughäfen.

Im Interview im Tages-Anzeiger vom 31. März 2003 erwähnt der Preisüberwacher mehrmals die Landegebühren, die von Unique (Flughafen Zürich AG) per 1. September 2003 erhöht würden. Wie schon in Pressemeldungen am 8. Oktober 2002 und am 21. Januar 2003 bekannt gegeben, wird Unique per 1. September 2003 die Passagiergebühren anpassen. Das Dock E (vormals Midfield), das am 1. Septem-ber 2003 in Betrieb genommen wird, trägt erheblich zur Komfortsteigerung für Pas-sagiere und Fluggesellschaften in Zürich bei.

Weiter ist zu berücksichtigen, dass an den meisten anderen Flughäfen Sicherheitskosten nicht wie in Zürich ausschliesslich durch die Passagierabgaben sondern von staatlicher Seite zumindest mitfinanziert werden. Die Schweiz gehört ausserdem zu den Ländern mit den strengsten Auflagen im Umweltbereich. Diese werden mit den 5 Franken Lärmgebühr, die in der Passagiergebühr enthalten sind, finanziert. Es sei hier noch einmal erwähnt: Die Passagiergebühren bezahlt direkt der Passagier und nicht die Fluggesellschaft.

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