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27.04.2005

Umwelt-Begleitung der 5. Bauetappe erfolgreich abgeschlossen

Im vergangenen Jahr konnte die 5. Bauetappe erfolgreich abgeschlossen werden. Nun liegt der Umweltbericht vor, der die Umsetzung von Umweltschutzmassnahmen während diesen Bauarbeiten beurteilt. Der Schlussbericht wurde durch die envico AG erstellt und Ende März 2005 publiziert. In den Bereichen Lufthygiene, Gewässerbeeinträchtigungen, Erhalt der Naturschutzgebiete und ökologische Aufwertung von Standorten ausserhalb des Flughafens konnten die Vorgaben weitgehend eingehalten werden.

Mit der Rahmenkonzession für die 5. Bauetappe waren verschiedene Umweltauflagen verknüpft. Die Firma envico AG aus Zürich hat während der gesamten Bauzeit die Erfüllung der Auflagen erfasst und in regelmässigen Zwischenberichten festgehalten. Der Schlussbericht hält nun fest, dass von den Auflagen, welche den Umweltschutz bei Bau und Betrieb der Anlagen betrafen, der grösste Teil umgesetzt worden ist. Die verbleibenden Auflagen werden durch den Flughafen selber im Betrieb weitergeführt. Nur gerade drei Massnahmen wurden nicht realisiert.

Grosser Erfolg in der Lufthygiene
Die Baustelle der 5. Bauetappe war die erste Grossbaustelle der Schweiz, auf der umfassend Partikelfilter für schwere Baumaschinen vorgeschrieben waren. Der Einsatz von Partikelfiltern hat sich besonders bewährt. Der Erfüllungsrad dieser Auflage liegt bei 96 %, und es konnten über zehn Tonnen Feinstaubausstoss vermieden werden! Der Effekt war auch direkt auf der Baustelle spürbar. Die Arbeiter in den grossen Baugruben beurteilten die Luft als sehr viel besser. Aber auch die Anstrengungen zur Optimierung der Materialtransporte waren dank dem Engagement der beteiligten Unternehmer und den Anforderungen des Umwelt-Controllings erfolgreich. Dank ausgeklügelter Materialbewirtschaftung konnten viele Leerfahrten vermieden werden, und mit einer strikten Zulassungskontrolle wurde dafür gesorgt, dass am Flughafen die neusten Lastwagen zum Einsatz kamen.

Keine Gewässerbeeinträchtigungen
Auch die Bilanz beim Gewässerschutz darf sich sehen lassen. Obwohl viele Bauten bis in den Grundwasserbereich vordrangen, kam es zu keinen ernsthaften Beeinträchtigungen dieser wichtigen natürlichen Ressource. Dank den umfassenden Behandlungsanlagen für Baustellenabwässer ist es auch zu keinen Belastungen der Oberflächengewässer um den Flughafen gekommen.

Erhalt der Naturschutzgebiete im Flughafenareal
Mitten im Flughafen liegt eines der grössten Flachmoore des Kantons Zürich. Seinem Schutz wurde besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dank einer einfachen Massnahme, einem soliden Zaun, der vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten errichtet wurde, konnten Schäden durch Bauabfälle oder Materialablagerungen vermieden werden.

Ökologische Aufwertung von vier Standorten ausserhalb des Flughafens
In den Gemeinden Winkel (Ersatzbiotop Halbmatt), Rümlang (Altläufe der Glatt revitalisiert), Steinmaur/Regensberg (Aufwertung Steinbruch) und Weiach (Aufwertung Kiesgrube) hat Unique (Flughafen Zürich AG) zusammen mit dem Kanton Zürich vier Projekte realisiert, die der ökologischen Aufwertung dienen. Die Projekte sind alle abgeschlossen und der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Schlussbericht ist auf der Homepage von Unique (Flughafen Zürich AG) zu finden www.unique.ch

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