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31.01.2008

SIL-Prozess: Es geht Schritt für Schritt voran

Der Sachplan Infrastruktur Luftfahrt (SIL) ist das Raumplanungsinstrument des Bundes mit einem Zeithorizont von rund 25 Jahren. Ziel ist es, jene Gebiete raumplanerisch zu schützen, die für die langfristige Entwicklung des Flughafens Zürich allenfalls benötigt werden. Der SIL-Prozess steht unter der Führung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL). Unique (Flughafen Zürich AG) und der Kanton Zürich arbeiten als Projektpartner mit. Die Flughafenbetreiberin leistet vor allem fachliche Unterstützung. Das BAZL präsentierte heute die Ergebnisse der Optimierungsarbeiten.

Nach dem Koordinationsgespräch II am 6. Juli 2007 gab der Bund den Projektpartnern den Auftrag, verschiedene Varianten zu optimieren – solche mit bestehendem Pistensystem und solche mit Pistenverlängerungen. Es ging dabei insbesondere um die Optimierung der Flugrouten, die Anpassung der Betriebsvarianten und die Abstimmung mit den Nachbargemeinden. Beim Optimierungsprozess wurden auch die Anliegen der Nachbarkantone zur Flugroutenoptimierung wo möglich berücksichtigt. Bei der Variantenbildung sind die Möglichkeiten für eine Stabilisierung des Flugbetriebs bei ungünstigen Wetterbedingungen aufgezeigt worden.

Das Ziel von Unique (Flughafen Zürich AG) ist unverändert: Es sollen die Varianten gewählt werden, welche flugbetriebstechnisch sinnvoll sind und bei denen möglichst wenige Menschen von Fluglärm betroffen sind, beziehungsweise neu betroffen werden. Zudem soll die Erfüllung künftiger Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung durch eine langfristige raumplanerische Vorsorge nachhaltig gewahrt werden. Seit dem Koordinationsgespräch II wurden deshalb auch die Auswirkungen der raumplanerischen Sicherung einer Parallelpiste genauer abgeklärt. Die Gutachten bestätigen, dass eine langfristige Raumsicherung für eine Parallelpiste wichtig und sinnvoll ist.

Der Handlungsbedarf für eine weitere Entwicklung des Flughafens Zürich wurde deutlich herausgeschält und ist fachlich gut abgestützt. Das in einer vom Bund in Auftrag gegebenen Studie prognostizierte Verkehrswachstum zeigt, dass der Flughafen Zürich mit dem heutigen Pistensystem in etwa zehn Jahren die Kapazitätsgrenze erreichen wird. Soll das Mobilitätsbedürfnis künftiger Generationen befriedigt werden, müssen für die Raumplanung um den Flughafen heute Entscheide für die Zukunft gefällt werden. Jetzt stehen insbesondere der Bund und der Kanton Zürich in der Pflicht, die raumplanerische Vorsorge für die nationale Verkehrsinfrastruktur Flughafen Zürich zu treffen.

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