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14.01.2013

Bau der neuen Schallschutzhalle hat begonnen

Am 4. Oktober 2012 hat am Flughafen Zürich der Spatenstich zur neuen Schallschutzhalle stattgefunden. Sie ersetzt das Schallschutzprovisorium und verbessert die Lärmsituation für die Anwohner in den Anrainergemeinden weiter.

Flugzeuge müssen regelmässig auf ihre einwandfreie Funktionsfähigkeit überprüft und gewartet werden. Im Rahmen dieser Überprüfungen erfolgen auch immer wieder Triebwerktests, sogenannte Triebwerkstandläufe. Dabei werden die Flugzeuge fixiert und die Triebwerke bis auf Volllast beschleunigt. Am Flughafen Zürich werden diese mit teilweise erheblichen Lärmemissionen verbundenen Tests, wenn immer möglich, in Schallschutzanlagen durchgeführt. Da die bestehenden Anlagen nicht mehr dem neusten Stand entsprechen und nicht für alle Flugzeuge geeignet sind, hat die Flughafen Zürich AG in enger Zusammenarbeit mit SWISS und SR Technics sowie den Anrainergemeinden Kloten, Opfikon-Glattbrugg und Rümlang, ein Projekt für eine neue Schallschutzhalle ausgearbeitet.

Schallschutzprovisorium bis ins Jahr 2014

Der offizielle Spatenstich zu dieser rund CHF 25 Millionen teuren Halle ist am 4. Oktober 2012 in Anwesenheit von Vertretern der Anrainergemeinden und der in den Planungsprozess involvierten Personen und Organisationen erfolgt. Bis die Anlage im Jahr 2014 dem Betrieb übergeben wird, übernimmt bei Triebwerktestläufen das von der Flughafen Zürich AG für CHF 1.2 Millionen erstellte Schallschutzprovisorium die Aufgabe des Lärmschutzes.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Thomas Kern, CEO der Flughafen Zürich AG und damit oberster Bauherr, dankte in seiner Ansprache allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit während den vergangenen Jahren und würdigte das erreichte Resultat als die bestmögliche Lösung. Die sich nun im Bau befindliche Schallschutzanlage wird der modernen Bautechnik in jeder Hinsicht gerecht und damit eine der weltweit modernsten Schallschutzanlagen für Grossraumflugzeuge.

Auch die beiden Gastredner, Jean-Marc Lenz, Senior Vice President der SR Technics, und Thomas Hardegger, Nationalrat und Gemeindepräsident von Rümlang, konnten der neuen Halle vor allem Positives abgewinnen. Für SR Technics erleichtert sie in Zukunft die Planung der Triebwerktests erheblich und ermöglicht einen 24-Stundenbetrieb. Nationalrat Hardegger betonte ebenfalls, dass die Anlage ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung in Sachen Lärmschutz ist. Er wies aber auch darauf hin, dass Lärmschutz nie abgeschlossen sein kann und weiterhin alles unternommen werden muss, um die Bevölkerung vor übermässigem Lärm zu schützen. Die Flughafen Zürich AG nimmt diese Aufforderung ernst und räumt dem Lärmschutz, wann immer technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar, weiterhin einen hohen Stellenwert ein.

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