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25.06.2013

SIL-Objektblatt schafft raumplanerische Grundlagen für Flughafen Zürich

Der Bundesrat hat heute das SIL-Objektblatt für den Flughafen Zürich verabschiedet. Mit diesem Entscheid verfügt der Flughafen Zürich erstmals über raumplanerische Grundlagen.

Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), das Planungsinstrument des Bundes, bildet die Grundlage für die Bundesbehörden, Betriebsreglementsänderungen und Baugesuche für den Flughafen Zürich zu bewilligen. Mit dem Objektblatt für den Flughafen Zürich wird der Rahmen für Betrieb und Infrastruktur festgelegt. Da auf deutscher Seite der Staatsvertrag noch nicht ratifiziert wurde, verläuft die Festlegung des Objektblatts in mehreren Etappen. Die jetzt verabschiedete Etappe legt planerische Grundlagen für bauliche und betriebliche Anpassungen am Flughafen fest, die nicht im Zusammenhang mit dem Staatsvertrag stehen. Sie bestätigt den heutigen Betrieb und ermöglicht es, hängige Verfahren wie den Bau der Zone West, die Umrollung der Piste 28 und die vorgesehenen Schnellabrollwege umzusetzen.

Im heute verabschiedeten Objektblatt ist zudem die Möglichkeit von Südstarts geradeaus für Verspätungsabbau bei Bise und für Verspätungsabbau bei Nebel festgehalten. Die Flughafen Zürich AG beabsichtigt aus heutiger Sicht nicht, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Falls der Staatsvertrag wie vorgesehen im Jahr 2020 umgesetzt werden muss, ist die Zeit für betriebliche Anpassungen äusserst knapp bemessen. Aus diesem Grund erarbeitet die Flughafen Zürich AG bereits heute die Grundlagen für die Ertüchtigung des Ostkonzepts mit Pistenverlängerungen und Einführung eines gekrümmten Nordanflugs.

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